Stadt bereitet Fläche für Neubau vor

Boddenuntersuchungen an der Theodor-Heuss-Straße

Langenhagen. Das Gymnasium Langenhagen erhält am Standort Theodor-Heuss-Straße einen Neubau in nachhaltiger Holz-Beton-Hybridbauweise. Mit diesem Bauvorhaben investiert die Stadt etwa 85 Millionen Euro in die Infrastruktur beziehungsweise die Bildungslandschaft Langenhagens.
Um das Gelände nördlich der Pferderennbahn für die Bebauung vorzubereiten, sollen dort ab Freitag, 4. Oktober, Bodenuntersuchungenlaufenn. In den ersten Tagen wird die Fläche gemulcht. Das heißt, die Oberfläche wird eingeebnet und dabei die Grasnarbe untergearbeitet. Der Boden wird anschließend sondiert. Wie vor jedem Bauvorhaben, bei dem Boden bewegt wird, untersucht die Stadt auch diese Fläche auf eventuelle Kampfmittelreste. Die Arbeiten werden voraussichtlich zum Ende des 1. Quartals 2020 abgeschlossen sein.
Die Stadt Langenhagen investiert etwa 500.000 Euro, um die Fläche für die Bebauung vorzubereiten.
Die Stadt Langenhagen errichtet für das Gymnasium Langenhagen einen wegweisenden Schul-Neubau an der Theodor-Heuss-Straße. Das Gebäude hat eine einfache Grundstruktur. Es ist funktional und bietet auf einer Grundfläche von mehr als 28.000 Quadratmetern Raum für 1.700 Schülerinnen und Schüler sowie 200 Lehrerinnen und Lehrer.
In dem L-förmigen Gebäude sind Sportbereich und Mensa klar von den Unterrichts- und Fachräumen getrennt. Letztere befinden sich im nördlichen Teil. Dort befinden sich vier, dreigeschossige Klassenhäuser – für jeden Jahrgang eines. Das Erdgeschoss ist vorrangig den Fach- und Verwaltungsräumen sowie einer großen Aula – dem „Herzstück“ der Schule – vorbehalten. Es dient zum Teil als Sockel für eine weitläufige Dachterrasse. Diese ist mit einer großen Außentreppe mit dem ebenerdigen Schulhof verbunden.
In dem westlichen, parallel zur Theodor-Heuss-Straße liegenden Gebäudeteil befinden sich die Sporthallen und die Mensa. Letztere besitzt eine große Fensterfront zum Außengelände hin. Der Spatenstich ist für Mai 2020 geplant.