Von "außen hereingedrängt"

Langenhagen (ok). Von "Doppelmoral", wie sie Manfred Hoppe in Sachen FDP-Kandidatur fürs Regionsparlament sieht, kann nach Ansicht des liberalen Stadtverbandsvorsitzenden Joachim Balk keine Rede sein. Denn: Zwischen den Kandidaturen Hoppe/Hotje und Hotje/Tilsen bestehe ein gewaltiger Unterschied. Professor Hotje sei auf der Versammlung der drei Ortsverbände von einem eigenen Langenhagener Parteimitglied vorgeschlagen worden, obwohl sich Hoppe in Langenhagen durchgesetzt habe. Nils Tilsen dagegen habe sich von "außen hereingedrängt". Niemand aus dem nördlichen Wahlbezirk habe ihn vorgeschlagen, deshalb dürften Äpfel nicht mit Birnen verglichen werden.
Für Hoppe ist in beiden Fällen dagegen "prinzipiell das Gleiche, nur eine Stufe höher" passiert. Der Wunschkandidat sei jeweils abgelehnt worden, in einem Fall habe es Aufregung gegeben, im anderen dagegen nicht. Die drei Parteivorsitzenden aus den Norden haben nach Auffassung Manfred Hoppes in diesem Fall eine "absolute Führungsschwäche" gezeigt.