Wahl wird angefochten

Langenhagen (ok). Die Zahl der Mitarbeiter erhöhe sich nicht wesentlich, die Arbeitsbelastung dafür enorm. Diese Erfahrung hat der Grüne und Landtagsabgeordnete Thomas Schremmer – arbietsmarktpolitischer Sprecher seiner Fraktion – gerade bei Logistikunternehmen gemacht. "Und weniger als 30 Prozent sind tarifgebunden", sagt Schremmer. Da reihe sich UPS in Langenhagen nahtlos ein. Vor etwa einem Jahr war das Unternehmen am Rehkamp in die Schlagzeilen geraten, weil die Wahl der Mitarbeitervertretung auf Kritik bei Gewerkschaftlern geraten war. Ein Hauptvorwurf: Die Wahlausschreibung sei nur in Deutsch ausgehängt worden, obwohl viele der Beschäftigten Migrationshintergrund hätten und aus etwa 20 Ländern stammten. Beschäftigte werfen UPS vor, die Betriebswahlen 2014 erschwert und Druck auf die Mitarbeiter ausgeübt zu haben (das ECHO berichtete). Von der Seite des Unternehmens gab es damals keine Stellungnahme. Am 8. Oktober gibt es nach Aussage Thomas Schremmers deshalb einen Kammertermin in Sachen Anfechtung der Betriebsratswahl.