Wilde Party

Widerstand gegen die Polizei

Langenhagen. In einer von einem 18-jährigen genutzten Wohnung ist es in der Nacht zum 4. August nach mehreren Beschwerden von Hausbewohnern zu einigen Einsätzen wegen Ruhestörungen durch eine Party gekommen. Nach vorangegangener Ankündigung wurde die Wohnungstür gewaltsam geöffnet. Zuvor war auf Klingeln und Klopfen seitens der Polizei nicht reagiert worden. Dort nicht gemeldete Personen erhielten einen Platzverweis, dem größtenteils auch nachgekommen wurde. Nachdem lediglich ein Partygast im Haus bleiben wollte und ein Platzverweis gegen diesen durchgesetzt werden sollte, versperrte der Wohnungsnutzer den Weg und griff einen 39-jährigen Polizeibeamten an. Bei dem Gerangel wurde das Diensthemd beschädigt. Im weiteren Verlauf stieß der Beschuldigte einen 46-jährigen Polizeibeamten gegen ein Fenster und versuchte auf diesen einzuschlagen. Den Beamten gelang es, die Person zu überwältigen und ihm Handfesseln anzulegen. Beim Verlassen des Hauses konnte sich der Beschuldigte erneut losreißen. Hierbei kam dieser zu Fall und zog den 46-jährigen Polizeibeamten mit auf den Boden. Der Beamte erlitt hierbei Schürfwunden an den Ellenbogen und am Knie.
Der Beschuldigte wurde anschließend dem Polizeikommissariat Langenhagen zugeführt. Da er leicht unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand, erfolgte eine Blutentnahme. Ferner verblieb er noch für einige Stunden im polizeilichen Gewahrsam.
Bei den Auseinandersetzungen erlitt außerdem eine 31-jährige Polizeibeamtin eine leichte Schulterverletzung.
Der Beschuldigte hat sich nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung zu verantworten. Ferner wurde eine Ordnungswidrigkeit wegen Ruhestörung eingeleitet.