1.000 Euro für die Zirkusarbeit

Die Spende der Lions-Clubs fließen komplett in die Arbeit der Trainer.

Lions-Clubs unterstützen den Kinder- und Jugendzirkus Hermine

Langenhagen. Das Gemeindehaus neben der Elisabeth-Kirche ist für sie fast wie ein zweites Zuhause: 25 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sieben und 14 Jahren trainieren hier regelmäßig im Kinder- und Jugendzirkus Hermine, treffen sich zu Trainingswochen in den Schulferien und freuen sich gemeinsam über den Applaus für ihre Bühnenshow. „Das ist nicht nur ein Zirkus, sondern vor allem ein sozial-diakonisches Projekt“, sagt Pastorin Bettina Praßler-Kröncke, die „Hermine“ im Jahr 2007 gründete und heute „irgendwas zwischen Managerin und Mädchen für alles“ ist. Die beteiligten Kinder erlernen durch die Zirkusarbeit Engagement, Geduld und Durchhaltewillen, entwickeln Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und erfahren Bestärkung durch gemeinsame Erfolgserlebnisse.
Seit einigen Jahren schon wird das Training der Hermine-Artistinnen und -Artisten, zu denen auch ein Kind mit Handicap und zwei aus Syrien geflohene Mädchen gehören, gemeinsam von Ehrenamtlichen und professionellen Honorarkräften geleitet. Eine Clownin, Schauspielerin und Regisseurin sowie ein Zirkuspädagoge kommen regelmäßig zum Training ins Gemeindehaus am Kirchplatz. Natürlich kostet das Geld, das nicht allein von den Eltern der Zirkuskinder aufgebracht werden kann; umso willkommener waren jetzt vier Gäste, die mit einem großen symbolischen Scheck unter dem Arm vorbeikamen.
Past-Präsident Alexander Machill und Bernd Vogel vom Lions-Club Langenhagen sowie Vizepräsidentin Monika Gäbler und Lutz Sass vom Lions-Club Wilhelm Busch Hannover ließen sich gerne zum Fototermin auf der bunten Trainingsmatte nieder, nachdem sie ihren Scheck über 1.000 Euro an zwei rotnasige Zwerge überreicht hatten. „Das Geld wird vollständig in die Honorare für unsere Trainer fließen“, erklärte Bettina Praßler-Kröncke. Zusammengekommen war die stolze Summe während der Lions-Beneflitz-Radtour 2018: Etwa 60 Radlerinnen und Radler waren im Frühsommer auf drei unterschiedlich langen Strecken zu geführten Radtouren aufgebrochen; Startpunkt war das SCL-Stadion an der Leibnizstraße in Langenhagen. Die Langenhagener Löwen sorgten für die Verpflegung aller Beteiligten; für den guten Zweck wurden außerdem die Startgebühr und die Erlöse aus einer Tombola rund ums Fahrrad verwendet.