1,50 Meter Abstand und nur allein in den Markt

Mit einem Einkaufswagen allein in Markt: Die Kontrollen zum Schutze aller sind auch bei Lebensmittelhändlern wie EDEKA-Cramer erhöht worden. (Foto: O. Krebs)

Corona-Krise: EDEKA-Cramer-Märkte bitten um Rücksichtnahme und Vernunft

Langenhagen (ok). Bei allem Engagement für die Kunden –in Zeiten des Corona-Virus hat der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den EDEKA-Cramer-Märkten oberste Priorität (natürlich auch der der Kunden). Die Geschäftsführung steht in engem Austausch mit den Behörden und Verbänden. Und die Kundinnen und Kunden werden gebeten, sich an die Regeln zu halten, um das Infektionsrisiko zu minimieren. So soll nicht täglich, sondern vorausschauend und wenn möglich allein eingekauft werden, in dieser Zeit auf Familienausflüge verzichtet werden. Wiedenroth: „Alleinerziehende können natürlich zusammen mit ihren kleinen Kindern kommen, wenn sie keine andere Möglichkeit haben. Wir versuchen immer mit Fingerspitzengefühl Lösungen zu finden." Er bittet um eine kurze Aufenthaltsdauer und den notwendigen Abstand von mindestens 1,50 Meter zueinander. Besonders im engen Kassenbereich, wo auch Markierungen angebracht sind. Marc Wiedenroth weiter: „Nehmen Sie bitte einen Einkaufswagen, dieser dient uns und Ihnen als Hilfestellung den Mindestabstand und die maximale Kundenanzahl im Markt einzuhalten.“ Ganz wichtig sei das Einhalten der Hygienestandards, zum Beispiel das Benutzen von Zangen und Handschuhen . Wenn es geht, bitte auf Bargeld verzichten, sonst bitte auf den so genannten Zahlteller legen. Und Wiedenroth bittet zum wiederholten Male inständig: „Seien Sie fair und kaufen Sie nur in haushaltsüblichen Mengen ein. Ohne die viel zitierten Hamsterkäufe wäre genug Ware für alle vorhanden.“ Und obwohl es für uns alle eine stressige Zeit voller Anspannung ist: Freundlichkeit bleibt für uns alle das oberste Gebot. Das war eigentlich schon vor Corona so, ist jetzt so und wird hoffentlich auch nachher so bleiben.
Im Langenhagener Markt an der Walsroder Straße zieht Marktleiter André Fiolek eine Bilanz dieser auch für ihn besonderen Arbeitswoche: „Der Großteil unserer Kunden verhält sich vorbildlich, aber schwarze Schafe, die die Situation nicht begreifen, sind leider auch darunter.“ Generell werde aber die Einlasskontrolle akzeptiert, Einkaufswagen genommen, die Desinfektionsstation genutzt und auch der Abstand an der Kasse eingehalten.“ Und er macht deutlich: Es gibt insgesamt genug Ware, auch wenn es zugegebenermaßen bei manchen nicht abzusehen sei, zu welchem Zeitpunkt sie geliefert würde. Auch Alexandra Spindler, Abteilungsleiterin Kasse/Information, ist mit dem Einkaufsverhalten insgesamt sehr zufrieden. Und sie freut sich, dass ihre Kassiererinnen durch Wände geschützt seien. „Viele sagen, dass können wir auch hinterher beibehalten“, sagt Alexandra Spindler. Denn ein gewisser Abstand als Schutz sei nie verkehrt.