17 Kisten für eine nachhaltige Entwicklung

Bekamen viel Zuspruch für ihre Aktion: der Agenda-2030-Tross mit Bürgermeister Mirko Heuer an der Spitze. (Foto: O. Krebs)

Gymnasiasten demonstrieren Agenda 2030 auf dem Zebrastreifen

Langenhagen (ok). Es sind 17 an der Zahl, und sie stehen alle für das globale Thema Nachhaltigkeit. Gemeint sind die Entwicklungsziele der Agenda 2030, die die Vereinten Nationen (UN) verabschiedet und denen sich der Rat im Dezember vergangenen Jahres angeschlossen hat. Auch Bürgermeister Mirko Heuer steht voll dahinter, sieht schon viele verschiedene Projekte, für die sich Langenhagen auf lokaler Ebene einsetzt. „Wir, Politik und Verwaltung, wollen nun verstärkt zur Umsetzung des 'Weltzukunftsvertrages“ der Vereinten Nationen beitragen, weitere eigene Maßnahmen entwickeln und diese sowohl nach außen als auch nach innen tragen. !7 Ziele, die auf 17 Kisten stehen, und als Dekoration für den Stadtempfang gestaltet worden sind. Übernommen haben dieses Projekt Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Langenhagen. Für Mirko Heuer ist das genau die richtige Adresse: „Der richtige Ansatz liegt bei den Schulen; die junge Generation kann schließlich noch etwas bewirken.“ Und das sogar und vor allen Dingen vor Ort, wo sie umgesetzt werden. Sowohl in den so genannten Entwicklungsländern als auch in den Industrienationen. Der Bürgermeister ging mit Ziel elf in der Hand über den Zebrastreifen an der Konrad-Adenauer-Straße voran, demonstrierte damit, wie sehr er mit dem Projekt verwurzelt ist. Ziel elf ist das, was für ihn im Arbeitsalltag als Verwaltungschef die größte Rolle spielt: Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig zu machen. Die Ziele sind vielfältig, reichen von Beendigung von Armut, über ein gesundes Leben, Inklusion, Geschlechtergerechtigkeit, Zugang zu Energie bis zur Sauberkeit der Meere. Als Symbol für den letzten Punkt hat Lehrerin Maren Hoffmeister mit ihrer Klasse 10 b einen blauen Fisch entwickelt. „Als Mitglied der Genossenschaft fairKauf, mit dem öffentlichen Blumen- und Gemüsegarten in Kaltenweide oder durch die kommunale Nachhaltigkeitspartnerschaft mit Bijeljina – es gibt bereits verschiedene Projekte, mit denen sich Langenhagen für nachhaltige Entwicklungen einsetzt“, sagt Mirko Heuer. Dazu gehört auch die Unterstützung des Freundeskreises „Fliegende Vielfalt“, der sich für die Wildbienen engagiert. „In diesem Sinne werden wir gemeinsam mit den verschiedenen Akteuren in Langenhagen und den Bürgerinnen und Bürgern daran arbeiten, die Entwicklungsziele der Vereinten Nationen mit Leben zu füllen und deren Verwirklichung voranzutreiben“, sagt Mirko Heuer.