20 Sekunden in der Zelle

Die Spürnasen schauten bei ihren großen "Kollegen" vorbei.

Spürnasen besuchten die Polizei

Langenhagen. Eigentlich haben die Spürnasen ihre großen "Kollegen" besucht, denn jeder Polizist ist ja auch eine Spürnase. Das stellte auch Dagmar Maronde im Gespräch mit den Spürnasen fest. Eineinhalb Stunden Stunden lang hat die Kontaktbeamtin der Polizei Langenhagen die kleinen Spürnasen durch das "Innenleben" der Ordnungshüter geführt. Nach einer Frage-Antwort-Phase in einem Gesprächszimmer, das mit zwölf Spürnasen und vier Mitarbeitern, einer Mutter und einer Großmutter ziemlich gut gefüllt war, hat Dagmar Maronde die Gruppe in einen größeren Raum geführt, wo ständiger Funkverkehr herrschte. Da durfte die jüngste Spürnase Larissa über Funk allen Polizeikräften ein freundliches "Hallo" sagen. Dann zeigte Dagmar Maronde Pistolen und Gewehre, Handschellen und Fußfesseln, Sicherheitshelme und andere Ausrüstungsgegenstände, die die Spürnasen zum Glück nicht mit sich schleppen müssen – im Gegensatz zu ihren großen "Kollegen". Später ging es in den Keller, wo sich einige Zellen befanden, Kriminelle oder Verdächtige vorübergehend eingesperrt werden. 20 Sekunden lang wurden auch die Spürnasen eingesperrt. Länger haben sie es allerdings nicht ausgehalten...