3.000 Euro für das Hospiz Luise

Ganz ernst bei der Sache: Der Nachwuchs der Musikschule Langenhagen. Foto: K.Raap

Langenhagener Musikanten erobern die Landeshauptstadt

Hannover/Langenhagen (kr). 3.000 Euro für das Hospiz Luise, das war das schöne Ergebnis eines Benefizkonzerts im mit 260 Besuchern vollbesetzten großen Saal des hannoverschen Queens-Hotel. Gestaltet wurde diese Veranstaltung maßgeblich von Langenhagenern: Die musikalische Gesamtleitung lag in den bewährten Händen von Musikdirektor Ernst Müller, die Moderation übernahm der ehemalige Stadtdirektor Klaus Rosenzweig, und für die Schirmherrschaft stellte sich Bürgermeister Friedhelm Fischer zur Verfügung. Hinzu kamen Ensembles und ein Solist der Musikschule Langenhagen und Mitglieder der Chorklasse Godshorn. Und die Hälfte der Zuhörer war aus der Flughafenstadt angereist. Auch an dem Konzept für dieses Benefinzkonzertes war maßgeblich eine Langenhagenerin beteiligt: Christel Muschketat, Direktionsassistentin an der Paracelsus-Klinik am Silbersee und dort auch zuständig für das Marketing, kam als Mitglied der Vereinigung "Frauen in Verantwortung (FinV)" schnell ins Gespräch mit Karin Fourier, der Leiterin dieser überregional in mehreren Bundesländern vor allem im sozialen Bereich engagierten Gruppierung und mit ihr auf einen Nenner. Sie baten Ernst Müller um Unterstützung, und die fiel natürlich rein musikalisch aus. Er stellte ein kontrastreiches Programm auf die Beine mit ganz jungen Musikanten und "altgedienten" Blasmusikern". Mit dem bestens präparierten Hausorchester des Prinzen von Hannover interpretierte Müller unter anderem Werke von Beethoven, Händel und Dvorak, dessen Largo aus der 9. Sinfonie Flügelhornist Claus Bröcker mit großem Ton intonierte. Viel Beifall gab es auch für ein flottes Weihnachtslieder-Medley im Swingstil. Riesenbeifall für die Darbietungen des Chors und der kleinen Streicher der Musikschule Langenhagen unter der Leitung von Uta Mehlig und die von Beatrix Reuter geleitete Chorklasse der Grundschule Godshorn. Eine überzeugende Leistung bot der 15-jährige Cellist Henning Olbrich mit der Wiedergabe eines anspruchsvollen Stücks von Aram Chatschaturjan, begleitet von Susanne Kelemen am Flügel. Einen eindrucksvollen Beitrag lieferte auch der hannoversche Frauenchor Euterpe, der Name steht für die griechischen Muse des lyrischen Gesangs. Und noch ein Langenhagener war aktiv: "Teufelsgeiger" Charly Neumann musizierte mit Waltraut Albrecht-Uden, Akkordeon, beim Sektempfang zum Auftakt des Konzertes. Klaus Rosenzweig moderierte wie gewohnt mit Witz und unzähligen Informationen und zeigte sich "stolz auf die tollen Leistungen unserer Langenhagener Musikanten in der Landeshauptstadt".