366 Starter beim Eichenparklauf

Bei optimalen Bedingungen wurden gute Zeiten erzielt.Foto: D. Lange

Zweite Auflage ging bei strahlend blauem Himmel über die Bühne

Langenhagen (dl). Ob beim Silberseelauf, dem Airport-Run oder wie jetzt der Eichenparklauf – stetig zunehmende Teilnehmerzahlen bei den Laufwettbewerben zeigen, dass sich der Laufsport in den letzten Jahren immer mehr zu einer Trendsportart entwickelt hat. Mit 366 gemeldeten Teilnehmern, mehr als doppelt so viele wie im vergangenen Jahr, ging am Sonnabend, organisiert von der Leichtathletiksparte des SCL, bei strahlend blauen Himmel der zweite Langenhagener Eichenparklauf über die Bühne. Schirmherrin der Veranstaltung war in diesem Jahr Waltraud Krückeberg, die frühere Langenhagener Bürgermeisterin und jetzige Ehrenbürgerin. Der als Volkslauf ausgeschriebene Wettbewerb für alle Altersklassen zählte zum Laufpass der Region Hannover und führte sowohl durch das Walter-Bettges-Stadion als auch auf zwei unterschiedlich langen Strecken durch den Eichenpark. Rolaf Maschuff und Andreas Veer, die beiden Organisatoren und sportlichen Leiter, sind zufrieden mit dem Ergebnis und mit dem Verlauf des Wettbewerbs: „Dafür, dass dies erst die zweite Auflage des Eichenparklaufs ist, haben wir eigentlich keine großen Probleme. Für die Zeitnahme allerdings brauchen wir nächstes Jahr wohl zwei getrennte EDV-Systeme sowohl für die Zeitnahme selbst und eins für die Auswertung“, stellte Andreas Veer fest und Rolaf Maschuff ergänzt: “Es geht hier heute nicht um Meisterschaftspunkte oder um Bestzeiten, allenfalls persönliche Bestzeiten, sondern um Trainingsrunden für die Sportler und überdies können sich die Freizeitläufer hier auch mal mit den ambitionierten Leistungssportlern messen." Das bestätigt auch Lena Gießelmann, im Zehn-Kilometer-Lauf wurde sie Dritte bei den Frauen: „Die vier Runden durch den Park und das Stadion sind abwechslungsreich und lassen sich gut laufen. Auf Grund der Streckenlänge zieht sich das Feld schnell auseinander, und es gibt dadurch kein Gedränge unter den Läufern. Zum Schluss wurde es mir nur etwas zu warm, man läuft ja die ganze Zeit in der Sonne, da hätte ich mir ein anderes Trikot gewünscht.“ Zum Abschluss starteten dann die Geher und Walker zu ihrem Wettbewerb über 5,5 Kilometer durch den Park. Als letzte Gruppe des Tages mussten sie ihr Pensum allerdings vor leeren Rängen abspulen.
Möglicherweise wird dieser Lauf im kommenden Jahr im Zeitplan anders platziert werden und dann parallel zu den anderen Läufen stattfinden. Hans-Peter Damitz vom DJK Sparta gewann den Lauf in einer Zeit von 36:18 Minuten und erklärt den Unterschied zwischen Walken und Gehen. „Walken und Nordic Walken sind ein beliebter Freizeitsport, und Gehen ist als eine olympische Disziplin ein wettbewerbsorientierter Leistungssport mit vorgeschriebenen Bewegungsabläufen."
Beim Bambini-Lauf über 1.000 Meter für Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 1996 und jünger war Tina Meyerhoff vom SCL in der Gesamtwertung die absolut Schnellste in einer Zeit von 3:32 Minuten vor Ferdinand Schwenger vom TuS Bothfeld in 3:39 Minuten und Alexa Häusler, ebenfalls SCL, in 3:50 Minuten. Die ersten drei Plätze bei den Mädchen im 1.000-Meter-Lauf gingen alle an den SCL, denn hinter Tina Meyerhoff und Alexa Häusler holte sich noch Carola Patz den dritten Platz.
Ein schöner Erfolg natürlich auch für die Trainerin der Jugendlaufgruppe, Maud Lehmann-Musfeld. Den ersten Platz im Zehn-Kilometer-Lauf über vier Runden gewann Jürgen Rodenbeck vom RSC Wunstorf in einer Zeit von 35,17 Minuten vor Robin Dörrie, Det`s Race Team in 35,37 Minuten und Philipp Widmann in 36,21 Minuten. Bei den Frauen war Martha Graf von der LG Stöcken die schnellste mit 42,11 Minuten. Zweite wurde Sabrina Geermann in 42,26 Minuten vor Lena Gießelmann in 43,08 Minuten.