500 Tonnen Salz und 200 Tonnen Sand

Seniorenbeirat besuchte den Betriebshof in Langenhagen

Langenhagen. Rechtzeitig vor dem Wintereinbruch haben sich einige Seniorenbeiratsmitglieder über den Betriebshof, insbesondere den Winterdienst, bei einem Besuch ein Bild gemacht und sich über die Vielfalt der Aufgaben informiert. Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer sowie Eigentümergemeinschaften von Anliegergrundstücken sind verpflichtet, auf den Geh- und Radwegen vor dem Grundstück Winterdienst zu übernehmen.
Kann der Dienst, gerade von Senioreninnen oder Senioren – nicht selbst erledigen werden, müssen Andere einspringen. Eine generelle Befreiung vom Winterdienst ist nicht möglich. Wer zum Beispiel nicht auf die Unterstützung von Nachbarn oder Familienangehörigen zurückgreifen kann, sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Gartenbaubetriebe, Gebäudereinigungen, Hausmeister- oder Studentendienste bieten diesen Winter-Service an. Diese und andere Anbieter stehenim örtlichen Branchenbuch.
Die Stadt Langenhagen hat einen Flyer „Informationen zum Winterdienst“ angefertigt, der im Rathaus ausliegt. Im Notfall kann Klaus Flügel, Mitglied des Seniorenbeirats, unter der Telefonnummer (0511) 77 49 43 mit Rat und Tat weiterhelfen. Er ist auch Mitglied des Verkehrs- und Feuerschutzausschusses der Stadt Langenhagen.
Zum Aufgabengebiet des Betriebshofes gehört es auch, die Straßen und Grünflächen Langenhagens in Ordnung zu halten. Außerdem verfügt er über eine eigene Kfz-Werkstatt einschließlich Schilderwerkstatt. Der Betriebshof ist für den gesamten Fuhrpark der Stadt Langenhagen zuständig. Auf dem Betriebshof stehen fünf Großfahrzeuge, vier Schmalspur- und fünf Pritschenwagen für die Handkolonnen, die beispielsweise die Straßen mit Besen säubern.
Streupflicht besteht für die Stadt Langenhagen auf insgesamt 152,5 Straßenkilometern Insgesamt werden deshalb etwa 500 Tonnen Salz, 200 Tonnen Sand und 90.000 Liter Lauge pro Saison benötigt.