5.000 OP-Masken für die Stadt

Wollen soziale Einrichtungen unterstützen: Jan Waldhecker (links) und Bürgermeister Mirko Heuer. (Foto: O. Krebs)

Apotheker Jan Waldhecker spendet für soziale Einrichtungen

Langenhagen (ok). Sie schützen den Träger und auch das Gegenüber gegen das Corona-Virus: Die Rede ist aber nicht von FFP2-Masken, sondern von denen des Typs II R, so genannte dreilagige OP-Masken. Nach Aussage des Langenhagener Apothekers Jan Waldhecker ist der Luftaustausch besser als beim Typ FFP 2 mit einer Filterleistung von 94 bis 95 Prozent. Waldhecker: "Beim Typ II R mit einer speziellen Imprägnierung beträgt die Filterleistung auch 89 Prozent." Der Inhaber der beiden Oliven Apotheken in Kaltenweide und Krähenwinkel hat jetzt der Stadt Langenhagen 5.000 Stück dieses Mund-Nase-Schutzes gespendet. Sie sollen in den sozialen Einrichtungen wie etwa der sozialen Gruppe im Haus der Jugend oder in den Obdachlosenunterkünften verteilt werden. Aber auch der Außendienst wird damit versorgt. Jan Waldhecker: "Wir müssen in dieser schwierigen Zeit füreinander da sein." Für seine etwa 20 Mitarbeiter braucht er rund 100 bis 120 Masken pro Woche. Für sie sei eine FFP2-Maske nicht praktikabel, weil sie den ganzen Tag Mund-Nase-Schutz tragen müssen. Bei einem Modell FFP2 müsse nach 70 Minuten eine Pause eingelegt werden. Deshalb präferiere er den Typ II R. Durch Außendienst-Koordinator Markus Villwock wurde Waldhecker auf die Idee gebracht. Der hatte ursprünglich die Idee, Masken an Obdachlose zu verteilen, die der Außendienst in der Stadt antrifft.