600 Besucher drängten sich im CCL

Rund 600 Zuhörer kamen zum Weihnachtskonzert mit Ernst Müllers Symphonikern. Foto: K.Raap

Tolles Weihnachtskonzert Ernst Müllers für die Paracelsus-Klinik

Langenhagen (kr). Da passte einfach alles zusammen beim wunderschönen Weihnachtskonzert im CCL anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Paracelsus-Klinik: Musikdirektor Ernst Müller lieferte mit den Langenhagener Symphonikern ein tolles Programm ab, die musikalischen Gäste passten sich an, und die beiden Moderatoren lieferten interessante Informationen im Doppelpack. Und das alles vor einer Super-Kulisse: Die rund 600 Besucher verließen nach eineinhalb Stunden hochzufrieden das CCL, hatten sie doch ein ebenso weihnachtliches wie flottes Kontrastprogramm mit Riesenbeifall bedacht. "Musik bewegt, das Motto dieser Veranstaltung", so betonte Schirmherr Marco Brunotte in seinem Grußwort mit Blick auf den großen Zuhörer-Andrang, "können wie heute wirklich wörtlich nehmen." Noch größere Bewegung werde es im Oktober nächsten Jahres geben, denn dann wird Ernst Müller mit den Langenhagener Symphonikern nach Brasilien reisen und dabei natürlich auch die Partnerstadt Joinville ansteuern. Marco Brunotte nutzte das Forum auch, um "sein großes Bedauern" über die Schließung der Geburtshilfe-Abteilung auszudrücken. Diese Abteilung sei schon vor 50 Jahren, bei der Gründung der Silberseeklinik ein echter Schwerpunkt gewesen. Angesichts der 50.000 Geburten in diesem Zeitraum müsse die Politik unbedingt Anstrengungen unternehmen, um hier vielleicht noch etwas zu verändern. Unter den Gästen auch Ehrenbürgerin Waltraud Krückeberg und der ehemalige Stadtdirektor Klaus Rosenzweig.
Durch das Musikprogramm führten dann abwechselnd Ute-Renate Noltemeyer vom Vorstand des Patientenhilfevereins der Klinik und Detlef Leonenko, Vorsitzender der Langenhagener Symphoniker mit weihnachtlichen Gedanken und Geschichten sowie mit präzisen Informationen über die Musikstücke. Zu den Gastsolisten zählten junge Querflötenspieler der Musikschule Langenhagen unter der Leitung von Fritz Schüttlöffel und "Teufelsgeiger" Charly Neumann. Ernst Müllers musikalisches Angebot beinhaltete natürlich auch die schönsten deutschen Weihnachtslieder. Hinzu kamen unter anderem Klänge aus Händels Feuerwerksmusik und das berühmte Ave Maria von Charles Gounod. Das anspruchsvollste Stück des Nachmittags , "Classic in Beat Nr. 1", absolvierte das Orchester mit Bravour. Nach einer vergnüglichen "Petersburger Schlittenfahrt" setzte Müller mit dem bekannten Lied "Guten Abend, gute Nacht" und der Zugabe "Zum Städtele hinaus" den Schlusspunkt unter ein rundherum gelungenes Konzert.