75.000 Papiertüten für die "Alte Mitte"

Freuen sich über die positive Entwicklung im Herzen Langenhagens: Christine Söhlke (von links), im Rathaus für die Stadtplanung zuständig, André Fiolek, Arkadius Jodlowiec und Mirko Heuer. (Foto: O. Krebs)

EDEKA und REWE zeigen ihre Verbundenheit zum Standort

Langenhagen (ok). 75.000 Papiertüten mit dem Logo der "Alten Mitte" wechseln in der nächsten Zeit ihren Besitzer. Im Moment sind noch 50.000 bei EDEKA Cramer und 25.000 bei REWE Jodlowiec an den Elisabeth Arkaden. Doch: Sie werden jetzt nach und nach an die Kunden zum Selbstkostenpreis von 25 Cent abgegeben, tragen viel Gewicht und halten auch eine ganze Weile. Die beiden Supermärkte als Anker zeigen damit ihre Verbundenheit und geben ein deutliches Bekenntnis zur "Alten Mitte" an der nördlichen Walsroder Straße ab, die sich nicht zuletzt dank des Sanierungsprogramms "Lebendige Zentren" – ehemals "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren – entwickelt hat, REWE-Kaufmann Arkadius Jodlowiec, der schon seit 2013 in Langenhagen ist, und EDEKA-Marktleiter André Fiolek, mit seinem Supermarkt seit September 2019 am Standort, erklärt unisono: "Wir sind Teil der 'Alten Mitte'."Und die beiden wollen mit den Papiertüten für den Standort werben. Arkadius Jodlowiec: "Es ist mir ein großes Anliegen, die Kooperation der Geschäftstreibenden nach Kräften zu unterstützen." André Fiolek ergänzt: "Die 'Alte Mitte' war früher die Innenstadt Langenhagens. Wir möchten mit dazu beitragen, an alten Zeiten anzuknüpfen und dieses Gebiet für Bürger, Kunden und Gewerbetreibende attraktiv zu gestalten." Frei nach cem Motto: Think global – buy local! 30 Projekte sind im Laufe der Jahre schon angeschoben worden, die die Attraktivität der Langenhagener Lebensader deutlich erhöht haben.Noch in diesem Jahr steht der komplette Umbau der Bahnhofstraße auf dem Programm. Und die Gebäudeeigentümer werden natürlich weiterhin bei der Sanierung ihrer Gebäude mit eingeworbenen Fördermitteln gefördert: Bürgermeister Mirko Heuer: "Eine attraktive Umgebung mit einer hohen Aufenthaltsqualität nutzt auch den Menschen, die dort leben und einkaufen wollen." Die Landesregierung fördert das Programm aktuell mit 880.000 Euro.