"Ab jetzt kostet Aufklärung Geld"

Im Einsatz an einem der Brennpunkte an der Klusriede: Mirko Heuer (von links), Markus Villwock und Praktikant Michael Westrich. (Foto: O. Krebs)

Verwaltung nimmt Wertstoffsammelplätze noch genauer ins Visier

Langenhagen (ok). Für Müllsünder kann es jetzt richtig teuer werden. Fachkoordinator Markus Villwock und sein Team verschärfen jetzt die Kontrollen und sind auch nachts sowie am Wochenende unterwegs. "Die Bußgelder liegen zwischen 80 und 500 Euro." Offensichtlich sind diese drastischen Maßnahmen der Stadtverwaltung, die die Vergehen an die Region meldet, notwendig. Denn gerade nach Wochenenden sehe es vor allen Dingen an den Wertstoffsammelplätzen an der Klusriede, der Leibnizstraße und an der Berliner Allee am alten Hallenfreibad in Godshorn verheerend aus. So haben die Aha-Mitarbeiter, die die katastrophalen Zustände bestätigen, gerade am vorigen Montag eine bis eineinhalb Tonnen mitgenommen. Bürgermeister Mirko Heuer macht deutlich, dass die Zeit der Toleranz und des Redens vorbei sei. Und sein Mitarbeiter Markus Villwock ergänzt: "Ab jetzt kostet Aufklärung Geld." Die beiden bitten auch um Unterstützung ihrer Mitbürger, hoffen auf Zeugenaussagen mit konkreten Hinweisen auf Auto-Kennzeichen.