Ab sofort Einbahnstraßen

An der Karl-Kellner-Straße, Ecke Niedersachsenstraße ist die geänderte Verkehrsführung ausgeschildert. Bis voraussichtlich Frühjahr 2022 darf der Kfz-Verkehr den Abschnitt zwischen Martin-Luther-Straße und Niedersachsenstraße einzig in Richtung Norden befahren. (Foto: J. Stahl)

Geänderte Verkehrsführung an Martin-Luther- und Karl-Kellner-Straße

Langenhagen. Die Martin-Luther-Straße und die Karl-Kellner-Straße zwischen Martin-Luther-Straße und Niedersachsenstraße sind seit Mittwoch Einbahnstraßen. Die Absperrung im Einmündungsbereich beider Straßen wurde bereits versetzt, damit Autofahrer von der Martin-Luther-Straße rechts in die Karl-Kellner-Straße abbiegen und zur Niedersachsenstraße gelangen können.
Die Stadt ändert in den beiden Straßen vorübergehend die Verkehrsregelung, um in der Niedersachsenstraße die Situation vor der Hermann-Löns-Schule zu entlasten. Gerade zu Unterrichtsbeginn und -ende hatten sich zuletzt vor der Grundschule nichttragbare Verhältnisse ergeben.
Neben dem Individualverkehr fahren seit einigen Tagen auch Busse des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) durch die Niedersachsenstraße. Grund für die geänderte Streckenführung ist die Baustelle auf der Straße „Am Pferdemarkt“. Sie wird derzeit in mehreren Abschnitten saniert. Das Bauende ist für Frühjahr 2022 geplant; solange bleiben die Einbahnstraßenregelung in der Martin-Luther-Straße und dem Abschnitt der Karl-Kellner-Straße bestehen. Sie gelten nicht für Radfahrende.
In der Niedersachsenstraße sorgte der zusätzliche Busverkehr dazu, dass sich die ohnehin angespannte Situation zu den Bring- und Holzeiten der Hermann-Löns-Schule weiter verschärfte. „Hatten wir zuvor Autos, die auf der Fahrbahn angehalten oder widerrechtlich geparkt wurden, haben wir nun auch noch den ÖPNV, der durch das Verhalten einzelner ausgebremst wird“, berichtet Verkehrsplaner Benjamin Stein. Stadtbeschäftige hätten vor Ort Situationen beobachtet, die für Kinder schwer einzuschätzen und in Teilen sogar gefährlich sein könnten.
„Gemeinsam mit der Polizei und dem städtischen Ordnungswesen haben wir nun eine Regelung erarbeitet, die für Eltern einen Vorteil hat“, erläutert Stein. Durch die Öffnung der Martin-Luther-Straße zur Karl-Kellner-Straße bietet sich dort die Möglichkeit, kurz mit dem Auto zu halten, ohne dabei den fließenden Verkehr zu behindern. „Wollen Eltern ihre Kinder noch ein paar Schritte begleiten, gibt es in diesem Straßenabschnitt zudem Parkplätze, um das Auto auch für einen längeren Zeitpunkt abstellen zu können.“
Die Parkdauer für die Stellplätze in der Karl-Kellner-Straße zwischen Martin-Luther-Straße und Niedersachsenstraße ist auf zwei Stunden begrenzt.