Abreise in die großen Ferien

Vorfreude auf große Ferienerlebnisse: Die SCL-Reisegruppe vor der Abfahrt an die Ostsee. (Foto: G. Gosewisch)

SCL-Jugendcamp am Lenster Strand hat begonnen

Langenhagen (gg). Ihre Abreise prägt das Langenhagener Ferienbild: 104 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 14 Jahren sind in das legendäre SCL-Jugendcamp am Lenstestrand aufgebrochen. Mit zwei Bussen und sogenanntem Tross, Begleit- und Material-Transport, ging es an die Ostsee. In der Nähe von Grömitz wird auf dem Gelände des KSV Neumünster rund ein Dutzend Gemeinschaftszelte aufgeschlagen. Dort gibt es ein großes Areal mit mehreren Sportplätzen - Meeresrauschen, Badespaß, frische Seeluft, Sandstrand inklusive. Seit vielen Jahren ist Olli Wild Organisator der Fahrt. Der 46-jährige SCLer ist in seiner Kindheit selber Camp-Teilnehmer gewesen und nach eigenen Aussagen „irgendwie dran hängen geblieben“. 21 Betreuer hat er nun im Team mit dabei. Alle arbeiten ehrenamtlich, haben erweiterte Führungszeugnisse, bringen Nachweis-Scheine für Erste Hilfe und Rettungsschwimmen mit.
Viele Spiel hat Olli Wild bereits im Gepäck und auf dem Plan. Seit mehreren Monaten trifft er sich regelmäßig mit seinem Team, sodass fertige Konzepte wie beispielsweise die traditionelle Strandrallye vor Ort sofort genutzt werden können. Neu in diesem Jahr im Konzept ist die konsequente Freiheit von Mobiltelefonen. „Die werden erst gar nicht mitgenommen, das fördert das Camp-Erlebnis“, erklärt der Organisator. Angefangen von Störungen des Ablaufs, über Problemchen die per Handy mit den Eltern besprochen, anstatt vor Ort geklärt werden, bis hin zur Problematik von Beschädigungen der Geräte spreche einfach ganz viel dafür. „Neben jeder Menge Spiel, Spaß, Spannung ist der Erholungsfaktor heute wichtiger denn je. Immer weiter steigender Leistungsdruck, permanente Erreichbarkeit und Ähnliches ist auch bei Kindern und Jugendlichen bereits ein Thema. Umso erholsamer sind da mal drei Wochen ohne PC, facebook und ohne Handy - dies bestätigen übrigens auch die Teilnehmer nach anfänglichem Nörgeln immer wieder“, so die SCL-Hinweise an die Eltern, die sich ebenfalls mit der Kommunikation gedulden müssen, bis die Kinder wieder da sind – oder sie „entdecken den Charme der Briefpost“.