Acht Verletzte nach zehn Minuten versorgt

Die Schulsanitäter hatten die Lage schnell im Griff. (Foto: O. Krebs)

Sanitätsübung an der IGS: Lastwagen verliert Euro-Paletten

Langenhagen (ok). Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, auch bei der alljährlichen Sanitätsübung an der IGS Langenhagen. Das diesjährige Szenario zwischen Schule und Sporthalle könnte sich durchaus bei der anstehenden Bautätigkeit, die geplant ist, ereignen. Ein Lastwagen hat zig Euro-Paletten verloren, dabei 15 Schülerinnen und Schüler verletzt. Kopfplatzwunde, Handgelenkprellung, Schädel-Hirn-Trauma – die Art der Verletzungen war vielfältig. Sogar ein Milchzahn, den ein Mädchen real verloren hatte, wurde in dieÜbung integriert. Seit mehr als 30 Jahren gibt es den Schulsanitätsdienst an der Integrierten Gesamtschule Langenhagen, seit sieben Jahren leiten ihn Antje Kaps und Jens Aschenbrenner. 31 Schulsanitäter sind es aktuell, die an der Schule für die Erstversorgung der kleineren und etwas größeren Wehwehchen zuständig sind. Kurz nach halb elf wurde alarmiert. Am Anfang lief die Übung etwas schleppend, dann aber liefen die Schulsanitäter zu Hochform auf und kassierten nach der Übung auch ein Lob von den Verantwortlichen. „Ihr habt die Verletztenablage sehr gut organisiert“, sagte Andreas von Wick, allein der Platz im Trakt für Arbeit, Wirtschaft und Technik hätte noch optimaler ausgenutzt werden können. Alles sei zügig abgearbeitet worden, schon nach zehn Minuten acht Verletzte von insgesamt 15 versorgt gewesen. Störenfriede, die den Unfall mit ihren Handies fotografieren wollten, seien konsequent aufgefordert worden, das zu unterlassen. Und Andreas von Wick machte auch deutlich, wer das Heft des Handelns bei solch einer Lage in der Hand haben muss: „Ihr müsst zeigen, wer Chef im Ring ist.“