Achtung bei Amphibienwanderung

Erdkröte bei der Wanderung zu ihren Laichgewässern. (Foto: K. Woidtke)

NABU bittet Autofahrer um Rücksicht

Langenhagen. Jedes Jahr im Frühjahr, wenn die Temperaturen am Abend und in der Nacht über acht Grad Celsius steigen, sind die Amphibien von ihren Winterquartieren zu den Laichplätzen unterwegs. Besonders bei Regenwetter können Frösche, Kröten und Molche verstärkt bei ihrer Wanderung beobachtet werden.
Oft müssen die Amphibien Straßen überqueren, die dann zur Todesfalle werden. An bekannten Wanderstrecken werden daher in den nächsten Wochen Schilder aufgestellt, die die Geschwindigkeit der Auto- und Motorradfahrer auf Tempo 30 begrenzen. Denn bei Geschwindigkeiten darüber entsteht unter den Autos ein Unterdruck, der zum Tode der unter dem Wagen befindlichen Tiere führt. Die Amphibien müssen also nicht unbedingt unmittelbar mit dem Reifen überfahren werden, um getötet zu werden.
Daher bittet der Naturschutzbund (NABU) die Autofahrer, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten und in den Wanderzonen den Fuß vom Gas zu nehmen.
Langenhagener, die den NABU bei der Amphibienwanderung unterstützen möchten, können sich bei Ricky Stankewitz melden: Telefon (0511) 27 08 20 19 oder E-Mail ricky.stankewitz@nabu-langenhagen.de.