Aerobic war gestern

Auf geht's zur Zumba-Party. Foto: D. Lange

Für Jeden etwas dabei: Nacht der offenen Tür im SCL-Fitness

Langenhagen (dl). Aerobic war gestern. Jetzt gibt es Zumba, eine neue Tanzform, die lateinamerikanische Rhythmen mit Aerobic kombiniert und sich speziell bei dem weiblichen Bevölkerungsanteil einer wachsenden Beliebtheit erfreut. Der SCL- Fitness-Geschäftsführer und Sportwissenschaftler Dirk Meyer freute sich über rund 300 Anmeldungen für das umfangreiche Kursangebot dieser besonderen langen Fitness-Nacht im SCL-Fitness, wofür der SC Langenhagen seine große Halle zur Verfügung gestellt hatte. Besonders die Zumba-Party und die Dance-Specials mit Dancefloor-Moves, House Dance und Step Experience waren bei den Frauen sehr gefragt. Tae Bo und Indoor Cycling waren da schon eher die handfeste Alternative für die Männer. Tae Bo ist eine Kombination aus Kampfsport und Cardiotraining und Spinning oder Indoor Cycling ist wie Fahrradfahren, aber auf leistungsfähigen, stationären Fahrradmaschinen, die in ihrer Charakteristik echten Rennrädern ähnlich sind. Begleitet wurden die Kurse von den ausgebildeten Trainern und Physiotherapeuten von SCL Fitness. Als flankierende Maßnahmen zu den anstrengenden Bewegungen konnten sich die Teilnehmer bei einer Massage entspannen oder auch eine Körperanalyse mit Körperfettmessung vornehmen lassen. Dabei wird in Abhängigkeit von Parametern wie Alter, Größe, Gewicht und Geschlecht der Körperfettanteil in Prozent und Gewicht bestimmt. Auch der Körperwasseranteil kann mit dieser Methode ermittelt werden.
Leichte Blessuren hingegen wie Verspannungen oder Probleme mit Bändern und Gelenken können mit Kinesiotaping therapiert werden. Hierzu bekommt der Patient spezielle Klebestreifen auf die Haut geklebt, mit deren Hilfe einerseits Verspannungen gelöst werden können, die andererseits aber auch helfen können, Bänder und Gelenke zu stützen. Es gibt dafür eine ganze Reihe unterschiedliche Klebestreifen. In der Sportmedizin und in der physiotherapeutischen Praxis ist diese Therapieform, die aus der japanischen Heilkunde kommt, längst anerkannt.