Aha-Effekt in vielen Gesprächen

Das Rettungsboot wird über den Winter aus dem Silbersee geholt.

Wachdienstende der DLRG Langenhagen am Silbersee

Langenhagen. Am 15. Mai wurde erstmalig in diesem Jahr die DLRG-Flagge am Silbersee gehisst und das neue Motorrettungsboot unter den Augen des Bürgermeisters Mirko Heuer zu Wasser gelassen.
In der Zwischenzeit leisteten 112 Ehrenamtliche 3.692 Stunden Wasserrettungsdienst am Silbersee. Hierbei wurde 50 Mal Erste Hilfe bei kleineren Verletzungen oder Insektenstichen geleistet. Zweimal wurde der Rettungswagen für eine tiefe Schnittverletzung und einen Jogger mit Kreislaufproblemen alarmiert. Einmal mussten die Rettungsschwimmer auch zwei Kinder zur anderen Seeseite zurückbringen, da sie sich die Rückfahrt mit ihrem Stand-up-Board nicht mehr zutrauten. Mehrfach mussten auch Kinder an ihre Eltern zurückgegeben werden, weil sie sich zu sehr voneinander entfernt hatten. Zum Glück konnten die dazugehörigen Suchaktionen immer an Land durchgeführt werden.
Nun wurde am vergangenen Wochenende die Flagge und das Boot ein letztes Mal vom Mast und aus dem Silbersee für diese Saison geholt.
Der Wasserrettungsdienst wurde natürlich auch immer wieder für Übungen im Wasser und an Land genutzt, da Diese im vergangenen Winterhalbjahr Coronabedingt in der Schwimmhalle und in der Station am Silbersee ausfallen mussten. Auch wurden viele aufklärende Gespräche mit Eltern und Besuchern des Silbersees über die Gefahren am und im Wasser geführt. Diese lösten vielfach einen Aha-Effekt aus.