Alle Jahre wieder

Musikalische Begleitung von Schülerinnen und Schülern der Kirchenmusik Krähenwinkel. (Foto: L. Schweckendiek)

Weihnachtmärkte in Krähenwinkel und Godshorn

Langenhagen. Wenn sich an den Kirchen in und um Langenhagen besinnliche Buden mit Glühwein und Punsch sammeln, leitet mal wieder die Weihnachtszeit ein.
Am Sonnabend vor dem ersten Advent, in diesem Jahr am 1. Dezember, organisierten die Gemeinden Godshorn und Krähenwinkel erneut ihren Weihnachtsmarkt. Die Ortschaften leiteten damit in diesem Jahr ihre lebendigen Adventskalender ein – das erste Türchen lag bei ihnen beiden auf den Weihnachtsmarkt. In Godshorn folgen in den nächsten 24 Tagen Termine bei verschiedenen Familien und Verbänden wie der AWO oder in der Schule am Rährweg. Auch das Programm in Krähenwinkel ist bunt: beim Mageritenhof und einer Gruppe Geflüchteter, die im Ort lebt, sollen die Abende bis zum Heiligen Abend verbracht werden.
Nicht nur der lebendige Kalender bedeutet viel freiwilliges Engagement während der Adventszeit: besonders die Weihnachtsmärkte, so erzählt es Falk Wook,
Pastor der Godshorner Gemeinde, sind ein Akt des Ehrenamts. „Wir sind auf die vielen jungen und alten Menschen an diesem Tag angewiesen. Erst ihr Engagement ermöglicht diesen Markt.“ Deshalb, so Wook, sei der Weihnachtsmarkt eben auch nur für einen Tag möglich, ein ganzes Wochenende sei auf freiwilliger Basis kaum tragbar.
Auch in Kaltenweide ist die Unterstützung für den Markt groß. Nicht zuletzt Feuerwehr, Grundschule und AWO leisten einen erheblichen Beitrag zu dem von der Kirche organisierten Fest. „Seit drei Jahren findet unser Markt nun schon an der Kirche statt. Früher wechselten wir uns mit der Feuerwehr ab“ erzählt Gabriela Pinkenburg, Mitglied des Kirchenvorstands.
Vor Allem Stadl Paura Kreis sei der Grund, warum der jährliche Standortwechsel nun aufgegeben sei. Er organisiere seithger den Markt an der Kirche maßgeblich mit.
Wook erinnert sich schon nicht mehr daran, wann der Weihnachtsmarkt in seiner Gemeinde erstmals stattfand – organisiert wurde der jedoch von Beginn an allein von der Kirche,
wechselnde Standorte waren deshalb nie Thema. „Seit Unzeiten“, lacht er – es müssen wohl weit mehr als 20 Jahre sein.