Alles beim Alten lassen?

Veränderung in der Eichstraße: Der Bäcker hatte jetzt zeitweise geschlossen; die Volksbank zieht sich im September zurück. (Foto: O. Kreba)

Stadtbaurat sieht Nachnutzung bei Krähenwinkeler Feuerwehrhaus

Krähenwinkel (ok). Jetzt ist es offiziell, ein Nachfolger für Horst Waldfried, langjähriger Pächter des Dorfgemeinschaftshauses in Krähenwinkel, wird gesucht. Vorher mussten nach Auskunft des Stadtbaurates Carsten Hettwer noch die Rahmenbedingungen für die Nachfolge geregelt werden. Sollte sich wider Erwarten kein Nachfolger finden, sei auch ein selbstbetriebenes Dorfgemeinschaftshaus wie in Schulenburg oder Godshorn durchaus eine Option. Auf jeden Fall müsse es eine Übergangsmöglichkeit für eine Mensa geben, solange bis der Neubau an der Schule stehe. Wenn es nach Hettwer geht, kann bei der Feuerwehr nebenan quasi alles beim Alten bleiben, wenn die neue gemeinsame Feuerwache für Krähenwinkel und Kaltenweide stehe. Es werde sich eine ähnliche Nutzung durch andere Vereine oder Institutionen ergeben. Eventuell gebe es auch Finanzierungsmöglichkeiten durch die Aufnahme in ein Sanierungsgebiet. Gestalterisch gehe natürlich immer etwas, aber baulich sei in den nächsten fünf bis zehn Jahren nichts drin. Veränderung auch in der Eichstraße: Die Volksbank wird dort ab September nicht mehr mit einem Automaten im Schreibwarengeschäft präsent sein, zieht sich damit ähnlich wie die Sparkasse aus den Ortsteilen zurück und verweist auf das so genannte KompetenzCenter an der Walsroder Straße. Und auch der Bäcker hatte jetzt wegen Personalmangels teilweise geschlossenVer.
Ausbaumöglichkeiten gebe es aber am Waldsee: Am Parkplatz seien Anschlussmögklichkeiten für Duschen und Toiletten, zumindest mobil. Und die Nähe zur Anlage des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide und die hervorragende Wasserqualität könne durchaus genutzt werden, um dort ein Ensemble aus Sport-, Spiel- und Liegemöglichkeiten aufzubauen.