Am Ende herrschte Klarheit

Förderverein und Finder teilen sich Summe

Langenhagen (ok). Die Geschichte stellte sich ziemlich verworren dar, aber am Ende herrscht doch im Großen und Ganzen Klarheit. Die Rede ist von den 700 Euro, die Schüler Nick B. an der Hermann-Löns-Schule gefunden und Betreuerin Inge Pannes übergeben hat. Die sollte die Summe nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist bekommen, wollte sie aber dem Förderverein der Schule zur Verfügung stellen (das ECHO berichtete). Nun kam aber heraus, dass nicht Pannes, sondern Nick B. das Geld entdeckt hatte; dessen Vater beanspruchte die Hälfte des Betrages. Aber: In einem Gespräch mit Vertretern der Stadtverwaltung räumte Nicks Vater ein, dass der Junge das Geld nicht auf dem Schulgelände, sondern vor dem Grünstreifen an der Schule gefunden habe. Eine Tatsache, die er vorher verschwiegen habe, weil das Kind dort eigentlich nichts zu suchen hat. Rechtlich stellte sich die Situation dann so dar, dass Nick nach Abzug der Verwaltungskosten eigentlich Anspruch auf die gesamten 700 Euro gehabt hätte.
Nicks Vater signalisierte aber, dass er lediglich auf der Hälfte der Summe bestehe, die anderen 350 Euro sollen nach wie vor an den Förderverein der Hermann-Löns-Schule gehen. Grund genug für Karin Saremba, auf die eigentlich anfallenden Verwaltungsgebühren zu verzichten.
So ist im Endeffekt nach langem Hin und Her doch noch eine Lösung gefunden worden, die alle zufrieden stellt; die Ehrlichkeit des Finders und auch seiner Betreuerin wurden belohnt. Nick weiß auch schon genau, was er sich von dem Geld anschaffen möchte. Dem Jungen schweben ein neues Akku für sein ferngesteuertes Auto und einige Siku-Autos vor.