Am Sonntag zwei Führungen

Der Arbeitskreis "Grünes Langenhagen" (von links): Heinz Jansen, Helga Rohn, Klaus Austermann, Birke Schäffner, Fritz Rohn und Christa Leske. Foto: K.Raap

Arbeitskreis Grünes Langenhagen mit Brinker-Park-Broschüre

Langenhagen (kr). "Spaziergang durch den Brinker Park in 12 Stationen" heißt die neue Broschüre, die der Arbeitskreis "Grünes Langenhagen" jetzt herausbrachte. Das handliche 24-seitige Heft ist ab sofort kostenlos im Rathaus erhältlich. Der Arbeitskreis will für den Park werben, der sicherlich für viele Langenhagener noch eine unbekannte Größe ist. Aber auch diejenigen Bürger, die die grüne Oase bereits nutzen, beispielsweise mit ihren Sprösslingen den Kinderspielplatz oder mit ihren Hunden die große Auslauffläche besuchen, können mit Hilfe des neuen Führers noch viel Interessantes entdecken. Nicht alltäglich drei ungewöhnliche Nadelbäume, die sich mit ihren unregelmäßigen Stämmen als Urwelt-Mammutbäume entpuppen. Sehenswert auch die kaukasische Flügelnuss oder eine imposante Trauerweide. Durch die Trogstrecke besteht der Park aus einem Ost- und einem Westteil, verbunden durch eine Fußgängerbrücke. Das 12,5 Hektar große Gelände wurde 1985 eingeweiht. Die gelungene Verbindung von Bäumen, Wiesen, Weiden und Tümpeln mit den Spiel- und Sportanlagen, aber auch mit Grillplatz und Ruhezonen ist für die Langenhagener, speziell für die Wiesenauer, ein echtes Naherholungsgebiet. Anlässlich des 25. Entdeckertages der Region Hannover am Sonntag, 9. September, veranstaltet der Arbeitskreis um 11 und um 14 Uhr zwei Führungen auf einem etwa drei Kilometer langen Rundweg.
Dem Arbeitskreis "Grünes Langenhagen" gehören heute sechs Mitglieder an. Neben Heinz Jansen und Christa Leske, beide sind seit der Gründung vor acht Jahren dabei, außerdem Helga und Fritz Rohn, Klaus Austermann und Birke Schäffner. Die Gruppe, die bereits 73 Arbeitssitzungen absolviert hat, ist unter anderem bekanntgeworden durch die "Erfindung" der "Offenen Pforte" und verschiedene informative Broschüren. Gerade die relativ geringe Mitgliederzahl ist wohl ein Garant dafür, dass Konzepte nicht zerredet, sondern ergebnisoffen und sachlich diskutiert und dann auch realisiert werden, fern jeder Klientelpolitik. Das kennt man ganz anders von den bisherigen zwei gescheiterten Versuchen, einen Verein für Stadtmarketing zu gründen. Der Arbeitskreis "Grünes Langenhagen" hat dabei als einziger überlebt und leistet für die Flughafenstadt hervorragende Arbeit.