Ammoniak-Gas flutete Eishalle

Mit einer Belüftung auf der Windseite ging die Feuerwehr zu Werke. (Foto: C. Hasse)

Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen lassen

Langenhagen. Um 13.32 Uhr alarmierte die Feuer- und Rettungsleitstelle am Donnerstag die Stadtfeuerwehr Langenhagen zur Eishalle in die Brüsseler Straße. Bei Handwerksarbeiten ist bei einer Kernbohrung eine Ammoniak-Leitung angebohrt worden. Da die Eishalle zur Zeit außer Betrieb ist, konnte das Gebäude schnell evakuiert werden. Es gab keine verletzten Personen.  Das Ammoniak-Gas flutete jedoch die komplette Halle. Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Oliver Schütte setzte einen Trupp unter Atemschutz zur Erkundung sowie zum Schließen der angeschlagenen Gasleitung ein. Weiterhin wurde die Brüsseler Straße in dem Gefahrenbereich für den Verkehr gesperrt. Parallel ließ Schütte die Belüftung auf der Windseite sowie eine Wasserversorgung zum Niederschlagen der aus der Halle austretenden Gase auf der gegenüberliegenden Seite in Stellung bringen.
Trotzdem ließ es sich nicht vermeiden, dass in der näheren Umgebung ein leichter Ammoniakgeruch zu riechen war. Dieser ist zwar nicht gesundheitsschädigend, allerdings entschied sich die Einsatzleitung für Rundfunkdurchsagen und auch für eine Meldung über die Katwarn App, sodass Anwohner Fenster und Türen geschlossen halten sollten.
Nachdem die Leitung geschlossen war und kein neues Gas mehr austreten konnte, ging es um das abschließende Belüften der Halle, das wegen Größe des Gebäudes mehr als drei Stunden dauerte. Kurz nach 17.30 Uhr meldete Schütte das Einsatzende für die Kräfte, die mit einer Stärke von 50 Personen sowie zwölf Fahrzeugen ausgerückt waren.. Die Brüsseler Straße wurde ebenfalls wieder freigegeben und die Warnung der Bevölkerung aufgehoben.