Anlieger ungeduldig

Kritik an Maßnahmen für besseren Verkehrsfluss

Langenhagen (gg). Bereits vor Wochen wurden die so genannten Kölner Teller, Plastikkappen auf der Fahrbahn, in der Tempelhofer Straße ersatzlos entfernt. „Sie waren ohnehin nur noch in Teilen vorhanden und dies führt dazu, dass die Autofahrer in Schlangenlinien um die Teller herumfahren“, so die Auskunft aus dem Bürgermeisterbüro auf Anfrage des Anliegers Reinhold Siefken. Nach seiner Meinung hat seitdem der LKW-Verkehr zugenommen und die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h werde nicht mehr eingehalten. Die Pressesprecherin der Stadt Juliane Stahl erklärt auf Anfrage des ECHO dazu: „Der Verkehrs- und Feuerschutzausschuss hat das Thema während seiner Sitzung am 9. Februar behandelt. Bei dieser Gelegenheit hatte Anette Mecke, bei der Stadt Langenhagen für die Verkehrsplanung zuständig, die Anregungen gemacht, in der Tempelhofer Straße Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen sowie die Art der Durchgangsverkehre zu überprüfen, damit die Verwaltung bei Bedarf anhand der Ergebnisse der Situation angemessene Schritte einleiten kann.“ Siefken ärgert sich über die Vorgehensweise. „An der Instandhaltung sparen und dann die marode Substanz abreißen“ sei unerträglich meint er in einem Leserbrief und weiter, „Die Stadtkasse über Bußgelder aufzubessern, indem der Verkehr in Tempo-Dreißig-Zonen beschleunigt wird, ist eine neue Dimension.“ Tatsächlich sind seitens der Stadt nur Maßnahmen geplant, die zur Ermittlung der Durchfahrtsgeschwindigkeit und der Art und Anzahl der Fahrzeuge dient. Dafür, nicht für die Ahndung von Verstößen, soll das Seitenradarmessgerät eingesetzt werden.