„Ansprache auf Augenhöhe“

Jens Monsen (von links), Yvonne Salewski (Verein pro regio) und Jörg Hollemann setzen sich für die Wirtschaftsförderung ein. (Foto: G. Gosewisch)

Tipps für Firmen bei der Azubi-Suche

Langenhagen (gg). Frische Brötchen und Kaffee servierte die Stadtverwaltung beim Ausbilder-Frühstück in bewährter Weise im Ratssaal - gleich morgens um 8 Uhr ging es los. Bereits zum fünften Mal hatte Jens Monsen, Stabstellenleiter Wirtschaftsförderung der Stadt Langenhagen, Unternehmer und Personalleiter eingeladen, um Tipps und Informationen zum Thema „Betriebliche Ausbildung“ zu vermitteln. Im Speziellen ging es um das Finden der Azubis, denn längst hat sich der Arbeitsmarkt gedreht. Nur sehr wenige Bewerber kommen für die Betriebe überhaupt infrage. Scheinbar passen die Erwartungen der Arbeitgeber und die Erwartungen der Azubis immer weniger zusammen. Bürgermeister Mirko Heuer formulierte dazu in seinem Grußwort: „Viele junge Menschen wissen selber nicht, was sie interessiert. Wir müssen junge Menschen mit der richtigen Ansprache begeistern.“
Beispiele für gelungene Bewerberansprache auf Messen, zwecks Azubi-Suche, zeigte Yvonne Salewski vom Vereins "Pro Regio“ auf. Der Verein versteht sich als Kommunikationspartner für Unternehmen und Kommunen, engagiert sich als sogenannter Netzwerkpartner. „Die Ansprache auf Augenhöhe“ wurde von Yvonne Salewski an Beispielen verdeutlicht, etwa in Form von Mitmach-Angeboten für Jugendliche bei Firmenpräsentationen. Es seien Hemmungen der jungen Leute zu überwinden, die sich häufig nicht trauen, mit fremden Erwachsenen zu sprechen. „Viel besseren Kontakt auf Messen haben wir beobachtet, wenn die Firmen ihre eigenen Azubis für die Schüleransprache einsetzen“, erklärte sie.
Jürgen Hansen präsentierte den Arbeitsbereiche der Wirtschaftsförderung der Region. Zudem wurde über berufsvorbereitende Schulprojekte informiert.