Auf dem Weg zur bildungsfreundlichsten Stadt?

Jessica Golatka und Domenic Veltrup fordern einheitliche Standards an Schulen

Langenhagen (ok). In einer fraktionsübergreifenden gemeinsamen Presseerklärung haben sich jetzt Jessica Golatka (CDU) und Domenic Veltrup (BBL) an die Schüler, Eltern und Lehrer des Gymnasiums gewandt, um ihre Intention deutlich zu machen. Für das Duo ist klar: Ein großzügiges Gymnasium zu bauen und keinen finanziellen Spielraum für die anderen Schulen übrig zu haben, komme nicht in Frage. Golatka und Veltrup unisono: „Wir werden weder ein Gymnasium bevorzugen, noch eine IGS benachteiligen.“ Einheitliche Standards seien auf dem Weg zur bildungsfreundlichsten Stadt in der Region gefragt. Un dabei seien neue Fakten zu berücksichtigen: Weniger Einnahmen aus der Gewerbesteuer als bisher stehen zur Verfügung. Es gehe darum, sie fair unter den Schulen zu verteilen. Denkverbote dürfe es nicht geben, eine Verzögerung beim Bau des Gymnasiums aber auch nicht. Jessica Golatka und Domenic Veltrup: „Dennoch sehen wir es als unsere Aufgabe an, auf die Grenzen der finanziellen Leistungsfähigkeit unserer Stadt zu reagieren.“ Handfeste Demokratie entwickle sich nach der Einbeziehung neuer Fakten und im Diskurs mit den Betroffenen weiter. Entscheidungen müssen von echten Demokraten immer wieder in Frage gestellt werden dürfen, wenn neue Informationen vorliegen. „Verantwortungsbewusste Politik verhindert eine zu hohe Verschuldung, die auf dem Rücken der nächsten Generation abgeladen wird“, sagen die beiden Ratsmitglieder. Das alles können nur gelingen, wenn Rat und Verwaltung zusammenarbeiteten.