Auf die Skates, fertig, los…

Gewinner Nikolas Belker zeigt Stolz seinen besten Trick.Foto: L. Schweckendiek

Alle Tricks beim Contest erlaubt

Langenhagen. Von „Grabs“ bis „Spins“. Beim Skate´n´fun Contest der MAJA waren alle Tricks erlaubt. Zusammen mit dem Skater Andreas Hildebrandt, der das Event selbst moderierte, hatte die mobile aufsuchende Jugendarbeit – kurz MAJA – an der Skaterampe hinter der Adolf-Reichwein-Schule zum zweiten Mal einen Wettbewerb für Inlineskater organisiert. Während letztes Jahr Anfänger und Fortgeschrittene am Start waren trauten sich dieses Jahr alle gleich an die gehobenen Ansprüche heran. 16 Jungen im Alter von 16 bis 31 Jahren waren von überall her gekommen. Hildesheim, Garbsen, Hannover, Braunschweig und sogar Emden war vertreten. Zum Leid von Maja-Mitarbeiterin Ramona Schirmer blieben die Mädchen dieses Jahr aus: „Wir hätten uns auch über ein paar weibliche Teilnehmerinnen gefreut. Aber vielleicht ja im nächsten Jahr.“ Die Maja besteht seit 2008, wird gestiftet vom Langenhagener Verein für Sozialarbeit und hat ihren Sitz im Haus der Jugend. Ein Wohnwagen der MAJA steht auch am IKEP, dem „Internationalen Kultur Erlebnispark“ in Kaltenweide. Die mobile aufsuchende Jugendarbeit ermöglicht viele Projekte in- und außerhalb der Schule wie zum Beispiel der halbjährliche Mitternachtssport an der IGS Langenhagen. In den Sommerferien ist dieses Jahr das sogenannte Spielmobil in und um Langenhagen unterwegs, macht wöchentlich an einem anderen Ort Halt und ermöglicht damit Kindern eine Spielmöglichkeit direkt vor der eigenen Haustür. Diese Woche stoppte der Wagen neben der Grundschule an der überdachten Skaterampe. Diese soll nächste Woche auch noch einen neuen Anstrich verpasst bekommen, was natürlich in Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen ebenfalls in einem Projekt geschehen soll. Für den Skate´n´fun Contest war neben der Maja und den Skatern noch dazu eine dreiköpfige Jury angereist, die aus den 45 Sekunden, die jedem Skater in einem Durchlauf zustanden, den besten Trick raussuchten. Insgesamt gab es zwei Durchläufe, um eine faire Chance auf einen Fehlerausgleich in der ersten Runde zu ermöglichen. Den Sieg holte hierbei Nikolas Belka, dicht gefolgt von den Zweit- und Drittplatzierten Nikolas Heuer und Moritz Klerx. Ramona Schirmer verrät: „Wir überlegen, nächstes Jahr auch Scooterfahrer mit in den Wettbewerb einzubeziehen.“ Für alle interessierten Inlinekate- und Scooterfahrer und vor allem auch -fahrerinnen heißt es nun Augen und Ohren offen halten, um die Anmeldung für das nächste Jahr auf keinen Fall zu verpassen.