Auf eigene Faust gemäht

Besonders die Brennnessel-Bereiche, wie Mitte hinten, machten die Benutzung des Weges unmöglich.

Ärger um zugewucherten Rad- und Wanderweg

Engelbostel/Schulenburg (gg). Von Anliegern viel benutzt wird der Rad- und Wanderweg zwischen der Hannoverschen Straße und der Verlängerung der Straße Klusmoor, parallel zur Langenhagener Straße. „Unter den ständigen Passanten gab es Unmut darüber, dass der Weg im Verlauf des Frühjahres immer stärker zuwucherte. Brennnesseln, Disteln und andere Hochgräser ragten in den Weg“, beschreibt Bettina Auras aus dem Ortsrat Engelbostel die bisherige Situation. In einer Mängelmeldung an den Ortsrat sei diese Information an die Stadtverwaltung weitergeleitet worden, doch passiert sei in einem Zeitraum von acht Wochen nichts. Auf Initiative des CDU-Ortsverbandes, dem sie angehört, sei daher ein Landwirt beauftragt worden, diesen Zustand zu beseitigen. Das ist inzwischen geschehen, zur Freude aller Nutzer.
„Eine Absprache gab es dazu mit der Stadtverwaltung nicht“, bestätigt die Pressesprecherin Juliane Stahl auf Anfrage des ECHOs. Sie erklärt: „Aufgrund rechtlicher Vorgaben bittet die Stadtverwaltung die Bevölkerung, sich vor der Durchführung irgendwelcher, umfangreicheren Arbeiten im öffentlichen Raum (Mahd, Pflegearbeiten) mit der Verwaltung in Verbindung zu setzen. Denn solche Zuwendungen dürfen Kommunen gemäß dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) nur annehmen, wenn der Bürgermeister, der Verwaltungsausschuss oder der Rat (abhängig von dem Wert der Zuwendung) vorab zugestimmt haben.“ Bettina Auraus sieht das gelassen, ihr Kommentar: „Das ist alles eine Frage der Kommunikation.“