Auf welche Schule geht mein Kind?

2.100 Fragebögen an den Grundschulen verteilt

Langenhagen (ok). Eine zweite Gesamtschule im Stadtgebiet soll nach dem Willen von SPD und Grünen kommen; verlässliche Zahlen müssen deshalb her; die Zahl der Ablehnungen der vergangenen Jahre reicht nicht aus. Zum Hintergrund: Etwa 360 Eltern hatten ihre Kinder für einen Platz an der bisher einzigen Integrierten Gesamtschule der Stadt angemeldet; die Hälfte von ihnen schaute in die sprichwörtliche Röhre. Stadtsprecherin Juliane Stahl: "Da die IGS eine Angebotsschule ist, muss sie nicht alle Kinder annehmen." Aber die Nachfrage ist groß, deshalb will die Mehrheitskoalition im Rat der Stadt das Angebot erweitern – die Grünen haben sich für die Brinker Schule als Standort ausgesprochen; die SPD schwankt noch.
Jetzt sind erst einmal 2.100 Fragebögen an die Eltern der Langenhagener Grundschüler ausgeteilt worden. Bis zum 15. September sollen sie "freiwillig und unverbindlich" angeben, welche Schule ihr Kind nach der Grundschulzeit besuchen soll. Bis Ende September soll die Auswertung über die Bühne gegangen sein.