Aus den Ältesten wurden die Neuesten

Betriebsleiterin Sandra Bosold und Christian Bock, Betriebselektriker, zeigen die Umrüstung auf dem Klärwerksgelände. (Foto: G. Gosewisch)

Betriebsgelände der Kläranlage nun mit LED-Leuchten

Langenhagen (gg). „Wo es sich lohnt, rüsten wir um“, das erklärte Bürgermeister Friedhelm Fischer in verschiedenen Ausschuss-Sitzungen immer wieder. Nun zeigte er auf dem Betriebshof der Kläranlage das Ergebnis. Insgesamt 44 Leuchtpunkte sind umgerüstet worden: Ineffiziente Quecksilberhochdrucklampen sind abgebaut und moderne LED-Leuchten angebaut worden. Damit wurde die Gesamtanschlussleistung von 8,75 Kilowatt auf 2,01 Kilowatt reduziert. Die Stromkosten sollen damit von 5.500 Euro pro Jahr auf 1.250 Euro pro Jahr fallen. Die Umrüstung kostete insgesamt 38.000 Euro. Etwa 9.500 Euro Fördermittel hat die Stadtverwaltung vom Bundesministerium für Umwelt für die Umrüstung bekommen. Die Kläranlage war einer der letzten Bereiche, in dem die Stadt noch Quecksilberhochdrucklampen verwendet hatte, installiert im Jahr 1990. Im Stadtgebiet wurde in den Folgejahren auf effektivere Natriumdampflampen umgerüstet und entsprechend investiert.
Neben der Energieeinsparung ist zu erwarten, dass sich ein besserer Lichtkomfort einstellt. Das ist zumindest die Erfahrung aus der Umrüstung der Fußgängerüberwege auf LED-Technik vor einigen Wochen, die Bürger bei der Stadtverwaltung gemeldet haben. „Positiv erschreckend, wie hell es mit den neuen Leuchten ist“ sei auch die Meldung der Mitarbeiter der Stadtentwässerung auf dem Betriebshof gewesen, das bestätigt Sandra Bosold, Betriebsleiterin Eigenbetrieb Stadtentwässerung.