Aus der Geisterbahn nach Hawaii

Die Choreographie passte auch genau bei der Alptraum-Szene.Foto: O. Krebs

Pestalozzischülerinnen und -schüler präsentierten perfekte Musikrevue

Langenhagen (ok). Montagmorgen, eine dieser von vielen Schülerinnen und Schülern ungeliebte Mathearbeit steht auf dem Stundenplan. Jetzt ist guter Rat teuer, es muss improvisiert und die Klassenarbeit unter allen Umständen verhindert werden. Und dann hat der Schlaumeier der Klasse einen wahren Geistesblitz: „Wir erzählen so lange vom Wochenende, dass wir es nicht mehr schaffen, die Mathearbeit in den Stunden von Herrn Bauer zu schreiben.“ Gesagt, getan – der Mathelehrer kommt zu erst zu spät und danach aus dem Staunen gar nicht mehr raus; die Wochenenderlebnisse der Mädchen und Jungen werden immer verrückter – nach einem Alptraumerlebnis geht es in die Geisterbahn, in den Vogelpark, nach Hawaii und sogar bis nach Afrika. Immer begleitet von der passenden Musik – zum Beispiel mit Rap-, Hip-Hop- und Beatbox-Klängen- mit Kostümen, die das jeweilige Thema genau trafen. Eine tolle Choreographie mit Lichtefffekten, die die 28 Siebtklässler der Pestalozzischule, bei dieser Musikrevue präsentierten. Beim Lied „Ein Kribbeln in den Fingern“ wurde gekonnt sogar ein Bogen zum Verliebtsein geschlagen – Gefühle, die natürlich im Leben der Schülerinnen und Schüler eine große Rolle spielen. Und zu guter Letzt hatten die Schülerinnen und Schüler ihr Ziel erreicht; Zeit für die Mathearbeit blieb nicht mehr.
Stand bei der Aufführung im vergangenen Jahr noch das Schauspiel im Vordergrund ging es dieses Mal bei „So ein verflixter Montag“ mehr um Musik und Tanz. Theateraufführungen, die für Schulleiterin Andrea Engelhardt immens wichtig sind: „Konzentration, Disziplin, Deutsch und soziales Verhalten werden enorm geschult.“ In den Wochen nach den Sommerferien sei fast jeden Tag geprobt worden. Nun gehe es wieder „andersrum“ mit Lernen. „Aber nach so viel Kreativität sehnen sich die Mädchen und Jungen auch nach einem normalen Schulalltag“, sagt Andrea Engelhardt lachend.

Tanz, Musik, Kostüme, Gestik: Bei „So ein verflixter Montag“ passte einfach alles. Foto: O. Krebs