Ausbau der Heinrich-Hagemann-Allee

Mit dem möglichen Gehweg an der Heinrich-Hagemann-Allee wäre eine Anbindung des Benskamps gegeben.

Gehweg möglich, aber frühestens im Jahr 2016 umsetzbar

Kaltenweide (gg). Informationen zum möglichen Umbau der südlichen Ortseinfahrt gibt die Stadtverwaltung nun mittels Drucksache an die politischen Fraktionen. Hintergrund ist ein Prüfauftrag des Rates zur Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer im Bereich Wagenzeller Straße, Walsroder Straße und Heinrich-Hagemann-Allee, nachdem der Kreiselausbau für den Kraftverkehr in diesem Bereich ad acta gelegt werden musste. Die Stadtverwaltung hatte Pläne dazu zwar erarbeitet, wurde in der Ausführung aber seitens der Region rechtlich gestoppt. Nach neuer Absprache mit dem Baulastträger könnte nun an der westlichen Seite der Walsroder Straße, zwischen Wagenzeller Straße und Heinrich-Hagemann-Allee, ein Radschutzstreifen errichtet werden. Die Radwegbenutzungspflicht für den Radverkehr auf der Walsroder Straße in Richtung Süden würde auf der Ostseite aufgehoben und gegen „Radfahrer frei - Beide Richtungen“ ersetzt werden. Auf diese Weise dürften nicht so sichere Radfahrer weiterhin den Radweg auf der Ostseite benutzen. Eine Verbesserung für die Querung der Wagenzeller Straße für Fußgänger und Radfahrer am südlichen Ortseingang von Kaltenweide sei nicht absehbar.
Die Region strebe die Einrichtung eines Gehweges an der Heinrich-Hagemann-Allee an, so der weitere Wortlaut der neuen Drucksache, „Hierzu soll die Fahrbahn auf 5,50 m Breite reduziert werden. Die Gespräche sowie die Planungen dazu halten noch an. Mit einer Umsetzung vor 2016 ist jedoch nicht zu rechnen.“
Der Ortsrat Kaltenweide wird in seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 12. Mai, um 19.30 Uhr im Zelleriehaus zu der Drucksache beraten.