Ausstellerzahl verdoppelt

Nützliches für den Hund und Frauchen: Weiberkram von Carin Schürzenberg (links) im Gespräch mit Gabriele Gallinat, Leiterin des Margeritenhofs. (Foto: D. Lange)

IWK: Kunst- und Kreativmarkt auf Wachstumskurs

Kaltenweide (dl). Mit einer Steigerungsrate von einhundert Prozent, gemessen an der Zahl der Aussteller, übertraf der vierte Kunst- und Kreativmarkt Kaltenweide alle in ihn gesetzten Erwartungen.
Waren es im vergangenen Jahr im „Niet Hus“ noch 24 Aussteller, so konnten diesmal wegen des größeren Platzangebots im Kindergarten des AWO Familienzentrums 50 Kunsthandwerker, die meisten von ihnen Hobbykünstler, ihre Produkte zeigen. In ähnlichem Maße stieg auch die Zahl der Besucher. Zeitweilig wurde es dann schon mal etwas eng in den Räumen und vor den Ständen der Aussteller. Dieter Treytnar und Jan Waldhecker vom Vorstand der Interessengemeinschaft Weiherfeld-Kaltenweide (IWK) als Veranstalter betonen die große Bandbreite und Vielfalt der angebotenen kunsthandwerklichen Produkte. „Es sind hauptsächlich Hobbykünstler, die heute hier ausstellen, einige gewerbliche Aussteller sind dabei und ein Teil unserer IWK-Mitglieder mit ihren Firmen wie der Margeritenhof, die hier eine Reihe von Mitmachaktionen für die Besucher anbieten und sich dabei präsentieren wollen“, sagt Dieter Treytnar. „Außerdem haben wir nicht nur für die Senioren vom Margeritenhof, sondern für alle Bürger von Kaltenweide extra einen Shuttlebus zum Familienzentrum organisiert. Die Besucher können durch die Ausstellung schlendern, etwas kaufen oder bei Kaffee und Kuchen das musikalische Rahmenprogramm genießen“.
Es gab viel zu gewinnen, denn die IWK hatte für die große Tombola jede Menge wertvolle Preise, darunter etliche Gutscheine im Wert von 50 Euro und mehr, zur Verfügung gestellt. Und weil sich Männer ja bekanntlich schnell langweilen, wenn die Frauen in Einkaufslaune sind, hatten die Veranstalter in weiser Voraussicht für sie einen Männerparkplatz eingerichtet, wo sie an der Carrerabahn ihren Spieltrieb ausleben und sich die Zeit vertreiben konnten. „Ohne den Kindergarten, dessen Räume uns die AWO zur Verfügung gestellt hat“, sagte IWK-Vorstandsmitglied Dieter Treytnar, „wäre der Markt, der mittlerweile auch eine große überregionale Bedeutung für uns hat, in dieser Form gar nicht möglich. Unser Dank geht daher an die Leiterin Barbara Stamm und das gesamte Team, das uns so gut unterstützt hat.“