Baustellenverkehr und Baumkontrollen

Die alten Eichen bleiben erhalten. Sie werden später in die Gestaltung der Außenanlagen des Neubaus integriert. 

Stadt bereitet Fläche östlich der Theodor-Heuss-Straße weiter vor

Langenhagen. Das Gymnasium Langenhagen erhält am Standort Theodor-Heuss-Straße einen Neubau in nachhaltiger Holz-Beton-Hybridbauweise. Mit diesem Bauvorhaben investiert die Stadt etwa 85 Millionen Euro in die Infrastruktur beziehungsweise die Bildungslandschaft Langenhagens.
Vorbehaltlich der Witterung beginnen ab Montag, 25. November, die Rodungsarbeiten auf der Neubau-Fläche. Dort müssen auf etwa 9.000 Quadratmetern Strauch- und Baumflächen entfernt werden. Die meisten Bäume sind vergleichsweise jung; von den älteren bleiben einige erhalten. Sie werden in die Gestaltung der Außenanlagen integriert.
Um zu verhindern, dass bei den Fällungen Tiere verletzt werden könnten, werden Höhlenbäume kontrolliert – insbesondere jene, in denen eventuell Fledermäuse überwintern. Leere Baumhöhlen werden mit einem zeitlichen Vorlauf verschlossen, damit die Fledermäuse in ein anderes Quartier ausweichen.
In Vorbereitung des Bauvorhabens wurde ab Mitte November mit dem Bau des Bodenzwischenlagers begonnen. Es befindet sich auf einer Fläche südwestlich des Geländes der Wasserwelt Langenhagen. Die Materialen für die Befestigung werden über die Theodor-Heuss Straße mit Sattelzügen transportiert. Das Bodenzwischenlager soll den Obernboden aufnehmen, der später für die Außenanlagen wiederverwendet werden kann.