Begegnung mit dem Tod

Künstler Christoph Gilsbach und Frank Sporleder, Vorsitzender des Hospizvereins, tauschten sich über die Botschaft der Pantomime aus.

VHS und Hospizverein präsentierten Pantomime

Langenhagen. Mit ihrer Kooperationsveranstaltung "Eine lebendige Begegnung mit dem Tod" boten VHS und Hospizverein Pantomime auf der daunstärs-Bühne. "In einem einstündigen Programm hielt uns Darsteller Christoph Gilsbach den Spiegel des Lebens vor Augen", berichtet Johanna Holze vom Hospizverein. "Rund 70 Gäste folgten gebannt dem Spiel. Eine Stecknadel-Atmosphäre - nur unterbrochen von der Ankündigung der nächsten Szene und den malerischen Musikeinlagen zwischen den "Bildern", so ihre Beschreibung. Zur Handlung: Das Wasserglas mit dem kleinen, werdenden Menschen füllt sich als Symbol für die Zeit des Heranreifens. Dann ist er da, der kleine Mensch und spielt sich durch die Kindertage. Es reift zum pubertierenden, koketten Etwas. Der männliche Teil avanciert zum ängstlichen Helden an der Front. Im Erfolg des Beruflichen schwillt das Selbstbewusstsein. Der Man altert. Der Tod des Enkels ist der Höhepunkt der Darstellung und der Tiefpunkt im Leben unseres Menschen. Er sieht seine Kräfte schwinden, streitet mit dem anderen Menschen auf der Parkbank, der ihm um einiges voraus ist. Letztlich begreift er sein Alter und seine Gebrechlichkeit. Auf den Stab der Zeit gestützt begegnet er dem Tod, der lockt. Man freundet sich an. Fazit: "Nachdenkliches kann sprachlos sein und sprachlos machen!"