Bei Betäubungsmitteln wird hart durchgegriffen

Kfz-Diebstähle bleiben ein Problem in der Langenhagener Kriminalstatistik

Langenhagen (ok). Die Anzahl der Straftaten ist im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats auf 4.940 angestiegen; der höchste Stand im Fünf-Jahres-Vergleich. Die Aufklärungsquote hat sich mit 59,42 Prozent auf einem hohen Niveau stabilisiert. Und was die Zahl der Körperverletzungsdelikte angeht: Sie ist weiter angestiegen, aber der Anstieg hat sich verlangsamt. Besonders am Herzen liegt Kommissariatsleiter Andreas Alder die Bekämpfung der Kriminalität in Sachen Betäubungsmitteln; im abgelaufenen Jahr gab es 142 Delikte in der Flughafenstadt. „Gerade zum Schutz unserer Kinder und Jugendlichen“, so Alder im Gespräch mit dem Langenhagener ECHO. Im Einzelnen: Die Zahl der Raubdelikte bewegt sich in den vergangenen Jahren auf dem gleichen Niveau, lag 2017 bei 24. Was die Delikte in Sachen Körperverletzung angeht: Die Zahl lag im abgelaufenen Jahr bei 480. Die Zahl der Diebstähle lag insgesamt bei 1.730. Aber es gibt große Unterschiede in den einzelnen Bereichen: Bei Wohnungseinbrüchen ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr von 147 auf 112 heruntergegangen; die Zahl der Kfz-Diebstähle bleibt allerdings mit 427 relativ stabil und aus Sicht der Polizei leider auch hoch. Schwerpunkt seien hier unbestritten die Parkhäuser am Flughafen. Einen nahezu rasanten Anstieg verzeichnen die Ermittler beim so genannten Erschleichen von Leistungen – im Volksmund auch Schwarzfahren genannt. Waren es 2015 noch 188, so belief sich die Zahl im vorigen Jahr auf 301. Die Aufklärungsquote beträgt hier natürlich 100 Prozent, aber die Polizei hat keinen Einfluss darauf. Denn entscheidend ist eben die Zahl der Kontrollen in dem Zeitraum. Und eines ist auch noch signifikant in der Statistik des vergangenen Jahres: Die Zahl der aufgeklärten Fälle, zu denen Flüchtlinge als Tatverdächtige ermittelt worden sind, sei ganz überwiegend starkt rückläufig, Ausländerrechtliche Verstöße fielen hier allerdings unter den Tisch.