„Beispielhaft für politische Bildung“

Redner-Wettkampf machte Station in der VHS

Langenhagen (gg). Bereits mehrmals nutzte die Konrad-Adenauer-Stiftung für das so genannte „Debatten-Turnier“, ein Redner-Wettkampf, die Räume der VHS-Langenhagen. Am vergangenen Wochenende war es wieder so, 36 Schülerinnen und Schüler aus ganz Norddeutschland trafen ein und mussten zu vorgegebenen Themen in kurzer Zeit Argumente finden, strukturieren und in einem Vortrag ihre Zuhörer für sich gewinnen. Dabei wurden sie von einer Jury bewertet. Ermittelt wurden die besten zwölf Redner, sie fahren gemeinsam mit den Siegern der anderen deutschen Vorentscheide zur Finalrunde nach Schloss Eichholz bei Bonn. Die Gesamtsieger können eine Studienreise nach Brüssel machen und Mitglieder des Europäischen Parlamentes treffen. Für die Teilnehmer vor Ort stand das Mitmachen im Vordergrund, schon aus den vorbereitenden Workshops haben sie viele wichtige Anleitungen zum Gelingen eines Vortrags mitgenommen. „Richtig Gestikulieren oder beim Sprechen fest auf den Füßen stehen bleiben sind wichtige Tipps“, erklärt Jascha Preikschas als Teilnehmer. Das seien aber nur Beispiele für Äußerlichkeiten, wichtig sei die Struktur, um Argumente überhaupt zu finden und den Vortrag mit einer „Mechanik“ aufzubauen, sagt Preikschas. Dass Reden richtig anstrengend sein kann, bestätigen viele Teilnehmer. Richtiges Atmen ist wichtig, sonst kommt man aus der Puste. Die Videoanalyse nutzen alle gerne, um sich selber zu überprüfen. Als hervorragend bewertet Annette von Stieglitz, Leiterin der VHS-Langenhagen, das Debattenturnier und als „Beispielhaft für politische Bildung“. Der Austausch unter den Schülern, funktionierte. „Es gibt ähnliche VHS-eigene Angebote“, so ihr Hinweis. An dem freien Sprechen zu üben und sich ausdrücken zu können, zahlt sich im Alltag oft aus.