Bienenparcours ohne Hindernisse

Leif, Londa und Rick bei der Honigprobe. (Foto: S. Brodersen)

Rudi-Rotbein-Gruppe zu Gast in der IGS-List

Langenhagen. Die Rudi-Rotbein-Gruppe des NABU Langenhagen besuchte die Schülerfirma Imkerei der IGS-List. Auf dem Bienenparcours lernten die Kinder spielerisch das Leben der Insekten an interessanten Stationen kennen. So erklärten die Schüler zum Beispiel, warum es in der sogenannten „Beute“ ein Absperrgitter gibt. „Na klar“, merkte sich Arne, „die Königin darf nicht in den Bereich der Honigwaben gelangen, sonst würden die abgelegten Eier ja auch wie der Honig rausgeschleudert werden.“ Auch das Leben der Arbeitsbiene wurde mit Schere und Kleber Schritt für Schritt erarbeitet. So konnte jedem Kind klar werden, wie sich der Ablauf im Leben einer Arbeiterin ändert. Zuerst wird geputzt und gefüttert, später gebaut und erst nach dem Wachdienst darf sie endlich ausfliegen, um Nektar und Pollen zu sammeln. Bei einer weiteren Station wurde natürlich noch der verschiedene Honig probiert: vom schönen, hellen Rapshonig bis zum dunklen, aromatischen Tannenhonig. Ein Highlight war sowohl für die Größeren als auch für die Kleineren der Gruppe das Kerzendrehen aus Wachsplatten und das Gießen von Teelichtern. Hier passten die großen Helfer gut auf, dass es keine Brandblasen gab. Immer wenn Glockengebimmel ertönte, wuselten die Kinder zur nächsten Station. Nach einer Stärkung mit leckeren Honigbroten und Saft wurde ein letztes Mal gewechselt, so dass alle Kinder auch alle Stationen besucht hatten. So waren die zwei Stunden für die jungen Naturforscher sehr kurzweilig. Zum Abschluss durfte jedes Kind seine selbst gebastelten Kerzen und den erarbeiteten Stapel Informationsblätter mit nach Hause nehmen. Dafür ging am Ende auch ein dickes Lob an alle fleißigen Helfer.