Blasorchester in allerbester Form

Kai Philipps mit dem gut aufgelegten Blasorchester der Stadt Langenhagen beim Gastspiel in Krähenwinkel. Foto: K. Raap

Stadtteilkonzert in Krähenwinkel mit viel Musik und rustikalem Essen

Krähenwinkel (kr). Zu einer rundum gelungenen Veranstaltung mit viel Musik und Geselligkeit gestaltete sich das erste Stadtteilkonzert mit dem Blasorchester der Stadt Langenhagen in Krähenwinkel. Unter der Leitung von Kai Philipps bot der bestens vorbereitete Klangkörper ein tolles Programm mit klassischer, moderner und sinfonischer Blasmusik, das einen interessanten Einblick in das breit gefächerte Repertoire des Orchesters gab. Zu hören waren unter anderem der populäre Konzertmarsch "Arsenal" von Jan van der Roost, die lyrische Ouvertüre "Der Waldsänger", Jacob de Haans großes Orchesterwerk "Ross Roy", der Hit "I know him so well" aus dem Musical "Chess", sauber intoniert vom Gesangstrio "Tonjuwelen", und der vor 100 Jahren von Hermann Dostal komponierte "Fliegermarsch". Ganz in seinem Element bewegte sich Orchestergründer Ernst Müller, als er als Ehrengast dieses Abends für ein Stück den Taktstock übernahm. Er dirigierte den "Florentiner Marsch", die 1907 entstandene bekannteste und wohl auch schönste Komposition des Tschechen Julius Fucik. Riesenbeifall für die schwungvolle Interpretation. Zum Auftakt der Veranstaltung hatte Bürgermeister Friedhelm Fischer die Gäste begrüßt und sich gefreut, dass das Dorfgemeinschaftshaus fast aus den Nähten platzte. Wer die Stadtteilkonzerte aus Schulenburg, Kaltenweide und Godshorn kennt, weiß, dass bei diesen Veranstaltungen Speis und Trank angeboten werden, und die Besucher an Tischen sitzen. Bereits eine Stunde vor dem Konzert hatten Mitglieder der Ortswehr mit dem Grillen begonnen, Riesenresonanz fanden auch die frisch zubereiteten Fischbrötchen. Unter den vielen ehrenamtlichen Helfern dieses Abends auch der immer engagierte Ortsbürgermeister Andreas Hartfiel. Regie bei diesem Event führte DGH-Chef Horst Waldfried mit seinem eingespielten Team. Es war auch die Idee Waldfrieds, mit den Einnahmen aus dem Verkauf und Spenden der Besucher - der Eintritt war frei - Aktiviäten des Nachwuchses der Feuerwehr, der DLRG und den Deutschen Roten Kreuzes zu unterstützen. Die Veranstaltung lief fast bis Mitternacht. Für Horst Waldfried gab es hinterher eine eindeutige Bilanz: "Besser konnte es kaum klappen, das Stadtteilkonzert wollen wir auf jeden Fall wiederholen."