Blütenmeer für Bienen, Hummel und Co.

„Die kleinen Künstler“ hegen und pflegen ihren Insektengarten an der Südseite des Hauses der Jugend, damit sich dort auch in diesem Jahr ein Paradies für Schmetterlinge, Bienen und Hummeln entwickelt.

Insektengarten am Haus der Jugend wächst, gedeiht und findet Zuspruch

Langnhagen. Hinschauen lohnt sich: Der Insektengarten am Haus der Jugend bietet Bienen, Hummel und Co. reichlich Nahrung – und auch Menschen ganz viel zu entdecken. Zauberhafte Feenhäuschen, urige Zwergenbauten oder glitzernder Beetschmuck zeugen davon, mit wie viel Liebe der Bereich an der südlichen Gebäudeseite gehegt und gepflegt wird.
Die Kinder der Gruppe „die kleinen Künstler“ im Haus der Jugend kümmern sich bereits seit zwei Jahren um die Fläche. „Wir haben damals einen kleinen Wettbewerb ausgelobt und die verschiedenen Gruppen eingeladen, uns ihre Vorschläge und Ideen für das Beet vorzustellen“, berichtet Klaudia Rähr, im Haus der Jugend für Gruppen und Projekte zuständig. „Die kleinen Künstler“ entwickelten einen großen Plan, legten ihn auf Papier vor und erhielten daraufhin den Zuschlag für ihren Insektengarten.
Die 16 Kinder der Montagsgruppe tragen auf verschiedenste Art zum Gelingen ihres Projektes bei. Aus Samen werden Blumen gezogen und zu gegebener Zeit ins Beet gebracht. Aus Ton und anderen Materialien basteln sie Schmückendes oder Nützliches – mitunter recyceln sie dafür auch bereits aussortierte Dinge. „Aus Beton haben wir eine Hummelbar gegossen und zuletzt aus Paletten zwei Insektenhotels gebaut“, erzählt Rähr. Für die Kinder seien das tolle Erfahrungen gewesen.
Auch die Möglichkeit, ihre selbstgebastelten Schätze im Insektengarten zeigen zu können, kommt bei den kreativen Kids gut an. Dass es in der Nachbarschaft gute Seelen gibt, die sie bei ihrem Vorhaben unterstützen, freut sie besonders. „Wir finden immer wieder kleine Figuren, Steine und Botschaften, die andere in den Garten gelegt haben, damit die Kinder sie finden können. Wir haben das Gefühl, unser Beet findet Zuspruch in der unmittelbaren Nachbarschaft. Sie geben Acht auf unser Projekt“, sagt Rähr.
Besonders bedanken möchten sich die Kinder und das Team vom Haus der Jugend bei einer Nachbarin. Ihr ist es zu verdanken, dass eine zuvor entwendete Gießkanne wieder zurückgebracht wurde und nun wieder im Insektengarten hängt.
„Bei so einer tollen Unterstützung und auch dadurch, dass so viele Menschen auf unser Beet gut Acht geben, freuen wir uns besonders auf das Blumenmeer, das uns in den nächsten Tagen erwarten wird“, ergänzt Thorben Noß, Leiter der Abteilung „Kinder, Jugend, Schule und Kultur“. „Die kleinen Künstler“ seien bereits sehr fleißig gewesen, damit sich der sonnige Platz am Haus der Jugend wieder zu einem Paradies für Schmetterlinge, Bienen und Hummeln sowie zu einem Hingucker für Menschen entwickeln wird.