Brandschutzgerüst an der IGS stürzt ein

Das Fazit nach der Übung fiel überwiegend positiv aus. (Foto: N. Thomsen)

Große Sanitätsübung an der IGS Langenhagen

Langenhagen. Alarm an der IGS Langenhagen. Zur jährlichen Großübung wurden alle verfügbaren Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter aus dem Unterricht geholt, um zu sehen, wie professionell sie schon in der Lage sind, in einer sehr unübersichtlichen Lage richtig zu reagieren und zu handeln. Die Betreuerinnen der Schulsanis, Rebecca von Wick und Antje Kaps, hatten sich die Übung inhaltlich überlegt und als Schwerpunkt den Verletztentransport über eine längere Strecke und die Einrichtung einer Verletztensammelstelle geplant. Den jungen Sanis bot sich ein Bild der Verwüstung, als das Brandschutzgerüst eingestürzt war. Aber tatsächlich zeigten sie sich Andreas von Wick und Gianluca Sarli, die die Übung als Schiedsrichter und Beobachter der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) begleiteten, erstaunlich abgeklärt, reagierten schnell und besonnen und hatten die 15 „verletzten“ Kinder zügig versorgt. Die kleinen Patienten stammten alle aus der Klasse 6.3 und waren von Jennifer Janik und Ferris Bolz, beide ehemalige Schulsanis der IGS, professionell geschminkt worden, was den Stress der Schulsanitäter zusätzlich erhöhen sollte. Die Kritik der JUH-Profis fiel schließlich überwiegend positiv aus. Lediglich die Tatsache, dass die Gruppenführer zu wenig delegiert und zu viel selbst gemacht hatten, wurde als verbesserungswürdig angemerkt.
Schulleiter Timo Heiken bedankte sich am Schluss bei allen Beteiligten und lobte ausdrücklich vor allem die tägliche zuverlässige Arbeit seiner „Profis“. „Es ist für die Schule ein Stück Sicherheit und für die Kolleginnen und Kollegen eine große Entlastung, euch im Hause zu haben,“ sagte er anerkennend.