„Brauchen ein Interessenausgleich“

Bürgermeister Mirko Heuer (links) begrüßte eine Delegation der Grünen Regionsfraktion in Langenhagen.

Delegation der Grünen Regionsfraktion zu Gast in Langenhagen

Langenhagen (lo). Seit Anfang der Wahlperiode besucht die Regionsfraktion der Grünen die insgesamt 21 Städte und Gemeinden. Aus diesem Grund war eine Delegation Anfang Juli auch zu Gast in Langenhagen. In einem Gespräch mit Bürgermeister Mirko Heuer sowie den Mitgliedern der Fraktions-Gruppe Bündnis 90/Die Grünen-Die Unabhängigen Ulrike Jagau und Wilhelm O. Behrens ging es unter anderem um die Stadtbahnverlängerung zum neuen Gymnasium an der Pferderennbahn, die Feuerwehr sowie den Klimaschutz.
Gerade in Bezug auf den Ausbau der Stadtbahn sind sich alle einig. „Der Plan ist nicht ganz neu und wir wollen das auf jeden Fall“, sagt Swantje Michalsen. Aber sie ist sich auch sicher: „Projekte können aber auch nur gefördert werden, wenn wirtschaftliche Mittel zur Verfügung stehen.“ Und auch Heuer sagt: „Es braucht aber eine politische Entscheidung und die ist auch für eine Verlängerung.“ Sowohl für den Neubau des Gymnasiums als auch die Besucher der Wasserwelt wäre dies ein Vorteil.
Ebenfalls einen Vorteil sieht Sinja Münzberg im Bereich der Feuerwehr. „Die Einführung der Doppelwachen hier in Langenhagen hat sich bewährt“, meint Münzberg. Eigentlich sollten auch in der weiteren Region Doppelwachen eingeführt werden. Dies hat sich aber als relativ schwierig erwiesen. „Vielleicht kann Langenhagen als Vorbild dienen. Wenn man erst einmal die Umsetzung sieht, ist es für andere eventuell einfacher“, so Heuer.
Begeistert sind die Mitglieder der Regionsfraktion aber auch davon, was die Stadt für den Klimaschutz unternimmt. Gerade im Bereich der Sanierung von Wohnungen und Häusern sowie dem energieeffizienten Neubau sei Langenhagen vorbildlich. „Daran kann man sich gut orientieren, was alles möglich ist. Und es macht Mut“, ist sich Ute Lamla sicher. Gerade in Wiesenau so es sogar doppelt attraktiv. Denn dort gibt es nicht nur energieeffizienten Wohnraum, sondern er ist auch bezahlbar.
Einig waren sich auch alle Regionsfraktionsmitglieder der Grünen in Bezug auf den Nachtflug. „Wir sind alle dagegen“, machten es die Mitglieder kurz und sprechen sie für ein Nachtflugverbot aus. Doch Heuer ergänzt: „Als Stadt haben wir ein Interesse daran, dass der Flughafen funktioniert. Was wir brauchen ist ein Interessenausgleich.“