Bühne frei für Zebras und Giraffen

Godshorn: ergreifendes Musical von Chorklasse und Kinderchor

Godshorn. Zum zweiten Mal seit der Einführung der Chorklassen in der Grundschule Godshorn brachten die Kinder der Chorklasse 4 gemeinsam mit dem Kinderchor der Musikschule Langenhagen das Musical "Tuishi pamoja" auf die Bühne, zum ersten Mal in der Schule.
Die Turnhalle der Grundschule Godshorn wurde in eine Savanne verwandelt und schon hieß es: Bühne frei für die Zebras und Giraffen.
Vor einem dreimal bis auf den letzten Platz besetzten Saal erzählten fast 40 Kinder die gefühl- aber auch humorvolle Geschichte über Vorurteile, Freundschaft und Toleranz. Das Giraffenkind Raffi (Jannis Wehry / Madita Kölbel) und das kleine Zebra Zea (Celine Meinel / Anna Rosenhof) halten die Feindseligkeiten ihrer Herden nicht länger aus. Nach einem Angriff der Löwen und mit Hilfe der pfiffigen Erdmännchen gelingt es Raffi, Zea und den beiden Herden zueinander zu finden und Freundschaft zu schließen. Sowohl der Chor als auch die Solisten überzeugten durch beeindruckende Leistungen. Besonders nach dem ergreifenden Lied des Giraffenkindes, das sich in der Nacht ganz allein in der Savanne schrecklich einsam fühlt, musste sich so mancher Zuschauer verstohlen die Augen wischen.
Wunderschöne Kostüme und ein liebevoll gestaltetes Bühnenbild rundeten die Aufführung ab. Die choreografischen Elemente wurden von der Godshorner Lehrerin Sabine Rohr erdacht und einstudiert. Für entsprechendes Licht und die Tontechnik sorgten Fabian und Alex Greinert. Viele fleißige Elternhände halfen die Aufführung zu einem gelungen Ereignis werden zu lassen. Das Publikum honorierte die Arbeit und spendete begeistert Applaus. Es ließ die Kinder nicht ohne eine Zugabe von der Bühne. Die Klassenlehrerin Beatrix Reuter und die Stimmbildnerin der Chorklasse 4b und zugleich Chorleiterin des Kinderchores der Musikschule Langenhagen, Uta Mehlig, haben allen Grund stolz auf "ihre" Kinder zu sein. Das Musical zeigte nicht nur das Ergebnis motivierter und fleißiger Schülerinnen und Schüler – am Ende hätte Jeder für Jeden einspringen können. Es zeigte auch, zu welcher Leistung vier Jahre regelmäßige Stimmbildung und Chorausbildung führen können.