Bürgerbeteiligung erwünscht

Im Fachbereich Planen und Bauen sind Oliver Schultz (Mitte) und Sylvia Ziebart Ansprechpartner für den Gemeindeentwicklungsplan. Tjark Bartels wünscht sich eine aktive Bürgerbeteiligung.

Entwicklungsplan für die Gemeinde bekommt Profil

Wedemark (gg). Nachdem der Rat fraktionsübergreifend seine Zustimmung zur Ausarbeitung eines Gemeindeentwicklungsplans gegeben hat, hat die Verwaltung nun einen Fahrplan vorgestellt. Vier Arbeitstermine sind für das Jahr geplant, der erste bereits am 25. Februar im Bissendorfer Bürgerhaus ab 9 Uhr. Die weiteren Termine folgen im Mai, im September und im Dezember.
Arbeitsgrundlage ist die Liste der Themenschwerpunkte, die Oliver Schultz vom Fachbereich Planen und Bauen zusammengestellt hat. „Diese Themenschwerpunkte erfassen alle Bereiche des öffentlichen Lebens, so wie sie der Rat bereits vorgegeben hat“, erklärt Schultz. Er hat sechs Bereiche unterteilt, die durch sechs Teams, aus jeweils einem Vertreter der Politik und einem Vertreter der Verwaltung, bearbeitet werden. Für die Themenbereiche Wohnen, Wirtschaft-Arbeiten, zentrale öffentliche Einrichtungen, Freizeit-Erholung-Sport, Natur-Landschaft sowie Infrastruktur sollen Zielsetzungen formuliert werden. Eine enge Einbindung der Bürger in diese Arbeit wünscht sich Bürgermeister Tjark Bartels. „Wir laden die Bürger zu den Arbeitsterminen ausdrücklich ein. Das ist eine Chance für eine Mitmach-Gemeinde“, sagt er. Offen ist der Prozess, um Leitbilder und Vorschläge in die Zielsetzungen einzuarbeiten. „Der bereits laufende Sportentwicklungsplan des letzten Jahres wird als Teilbereich in diese Arbeit aufgehen“, ergänzt Bartels. Dabei sei nicht nur der Vereinssport, sondern auch der so genannten selbst organisierte und individuelle Sport zu berücksichtigen. Für alle Themen sieht Bartels einen dynamischen Verlauf: „Handlungsbedarf soll ermittelt werden. Allerdings muss der im Fluss bleiben und auch nach Fertigstellung des Plans an die tatsächliche Situation in der Gemeinde angepasst werden.“ Der Abschluß des Entwicklungsplans ist für das nächste Jahr geplant ist. Rat und Verwaltung sollen damit ein Art Werkzeug für ihre laufende Arbeit erhalten. Dazu Bartels: „Eine Verbindlichkeit des Plans für die für die laufenden Entscheidungen im Rat gibt es nicht.“