Bulle, Bock und Eber

Eine weitere GLIEM-Tafel beschäftigt sich mit der Geschichte des Findlings in Kaltenweide.

GLIEM enthüllt Tafeln 51 und 52

Kaltenweide. In Anwesenheit mehrerer Kaltenweider Bürger und den Mitgliedern der Gruppe GLIEM enthüllte Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr die Tafeln 51 und 52 der Arbeitsgruppe. Es handelt sich zum einen um eine Tafel zur Geschichte des Findlings sowie eine Tafel, die sich mit den alten Straßennamen beschäftigt. In Rahmen der Gebietsreform büßten damals mehrere Kaltenweider Straßen ihre Namen ein, weil es Überschneidungen mit den Straßennamen anderer Stadtteile gab. Diese alten Namen sind oft schon in Vergessenheit geraten. Außerdem wurde auch Am Weiherfeld eine weitere Tafel enthüllt, die deren früheren Straßennamen erklärt. Sie beschreibt die Bulle-Bock-Eber-Straße, wie sie einst im Volksmund genannt wurde. Dort hielten in einer einzigen Straße verschiedene Bauern die Zuchtbullen, -böcke und -eber für die Dorfgemeinschaft vor, da sich die einzelnen Tierhalter das sonst nicht leisten konnten.