CDU will eine Berufsfachschule

Opposition sieht Schwerpunkt bei „Kinder und Jugend“

Langenhagen (ok). Globale Minderausgaben über alle Fachbereiche hinweg – für die CDU-Ratsfraktion zu pauschal, gerade bei "Kinder und Jugend" dürfe nicht gekürzt werden. Dazu passt auch das Thema „Haus der Jugend als zentrale Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche“. Ein Sanierungskonzept ist nach Aussage des Fraktionsvorsitzenden Mirko Heuer zwar auf den Weg gebracht worden; eingeplant seien im Haushalt bisher allerdings lediglich die Bauabschnitte 1A und 1B. Die Forderung der Christdemokraten: „Um die geplante energetische Sanierung zu forcieren, werden in 2013/14 insgesamt eine Million Euro für den zweiten Bauabschnitt und in 2015 weitere 600.000 Euro für den dritten Bauabschnitt eingeplant. Investitionen würden sich mittelfristig rechnen.
Grundsätzlich steht die CDU dem Slogan „jung bleiben“, den sich auch Langenhagen im Hinblick auf den demografischen Wandel auf die Fahnen geschrieben habe, positiv gegenüber. Gleichwohl dürfe die Gruppe der Senioren nicht aus den Augen verloren werden. Deshalb soll das Seniorenbüro im Rathaus als Informationsstelle für die ältere Generation auf Anregung des Seniorenbeirates mit 50.000 Euro mehr ab dem Jahr 2013 ausgestattet werden. Inklusion, also die Integration aller Kinder, egal, ob mit oder ohne Behinderung, werde in den kommenden Jahren noch an Bedeutung gewinnen; ab 2013 sollen 150.000 Euro für eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe in den Haushalt eingestellt werden.
Was die Kinder angeht: Sie sollen als „Fachleute“ bei einer Spielleitplanung in Wiesenau/Brink beteiligt werden. Kostenpunkt: 4.000 Euro in 2013.
Ein probates Mittel, um dem Fachkräftemangel bei Erzieherinnen und Erziehern entgegenzuwirken, ist aus Sicht der CDU-Fraktion, die Nachwuchskräfte am Ort auszubilden und möglichst gleich
hierzubehalten. Die Verwaltung solle sich aus diesem Grunde für eine Berufsfachschule „Sozialwesen, Schwerpunkt soziale Arbeit“ stark machen.
Ein weiterer wichtiger Punkt bei den Haushaltsberatungen, die am Montag über die Bühne gehen sollen, sind für die CDU die Personalkosten – zwei Millionen Euro sollen eingespart werden; die Verwaltung soll Vorschläge unterbreiten.