Corona-Verdachtsfall im Flugzeug

Am hannoverschen Flughafen ist in der Nacht zu Sonnabend ein Flugzeug mit einem Passagier gelandet, der nach eigene Aussagen im Urlaub Fieber und Symptome einer Atemwegserkrankung gezeigt und die Sorge geäußert hatte, sich mit Corona infiziert zu haben. Das Gesundheitsamt ist hinzugezogen worden.
Der Patient wies nach der Landung in Deutschland kein Fieber und auch keine starken Symptome auf. Er sowie alle Sitznachbarn, die bis zu drei Reihen vor oder hinter dem Verdachtsfall saßen, wurden vorsorglich unter Quarantäne gestellt und gebeten, sogenannte „Aussteigerkarten“ auszufüllen, um alle Kontakte nachverfolgen zu können. Alle anderen Passagiere sind sogenannten Kontakte zweiten Grades und konnten ohne weitere Formalitäten nach Hause fahren. Dieses Vorgehen entspricht dem Prozedere, das das Gesundheitsamt mit dem Flughafen vereinbart hat.
Das Gerücht, es seien 160 Corona-Patienten an Bord des Flugzeugs gewesen, ist falsch.